GfK-Studie bestätigt

Digital Signage erreicht 98 Prozent der Verbraucher am POS

Digital Signage wirkt: 98 Prozent der deutschen Shopping-Mall-Besucher nehmen die am POS installierten Screens aktiv wahr. Darauf angezeigte Werbebotschaften erreichen damit über Digitale Out-of-Home-Medien nahezu alle Verbraucher.

- Dies hat eine aktuelle GfK-Reichweitenstudie ergeben, die von der ECE flatmedia in Auftrag gegeben wurde. von Florian Rotberg

ECE Flatmedia: GfK Studie beweist das Digital Signage wirkt

ECE Flatmedia: GfK Studie beweist das Digital Signage wirkt

Hierzu wurde im April dieses Jahres eine zweiteilige Besucherstudie in bundesdeutschen Shoppings-Malls durchgeführt. Neben einer hohen Reichweite von zum Teil 33,6 Miollionen Werbeträgerkontakten pro Woche bei nationaler Belegung erzielte die digitale Werbung im Shopping-Umfeld eine starke Wahrnehmung und gute Erinnerungswerte.

Demnach konnten sich 17 Prozent der Befragten an das in einem zehnsekündigen Testspot beworbene Produkt erinnern (Ungestützte Motiverinnerung). Nach verbaler Unterstützung fiel schließlich 28 Prozent das Produkt wieder ein (Verbal gestützte Motiverinnerung). 33Prozent der Teilnehmer haben das Motiv nach Vorlage wiedererkannt (Motivwiedererkennung). Diese Ergebnisse aus der Face-to-face-Befragung zeigen eindeutig die starke Wahrnehmung von Werbung auf den installierten Screens.

„Die GfK-Studie bestätigt unsere Erwartungen, dass Werbung im Shopping-Umfeld wirkt. Gleichzeitig können wir jetzt auf Knopfdruck Brutto- und Nettoreichweiten, TKPs, Zielgruppenpotenziale und Erinnerungswerte ausweisen und sind durch diese Leistungswerte mit klassischen Medien vergleichbar“, sagte Oliver Poppelbaum, Managing Director ECE flatmedia.

Die ECE flatmedia ist Mitglied im OVAB Europe, dem europäischen Verband für die DooH-Industrie, der die Studie und die Aktivitäten für mehr Tranzparenz bei der Erfassung der Werbewirkung von Digitalen Out-of-Home-Medien stark befürwortet. „Der OVAB Europe hat sich unter anderem einmal gegründet, um sich für eine Standardisierung und transparente Reichweitenmessungen in der Branche einzusetzen“, so Dirk Hülsermann, Präsident des OVAB Europe. „Die nun vorgestellte Studie zeigt deutlich, dass Reichweite auch in der DooH-Industrie messbar ist. Wir als Verband unterstützen diese Entwicklung und werden uns auch in Zukunft für eine weitere Vereinheitlichung der Messmethoden einsetzen.“

Die Ergebnisse der ECE flatmedia Untersuchung werden auch Thema auf der 4. Digital Signage Conference sein die unter dem Thema „Simplifying the Digital Signage Business“ vom 19. bis 20. Oktober in München stattfindet. Eine Zusammenfassung der Studie steht bei OVAB Europe zum Download zur Verfügung

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