Digitale Technik verändert den Bildungsbereich. Eine Forschungsgruppe der Universität Konstanz testet, was bald Studentenalltag sein könnte.

In Konstanz testet eine Forschungsgruppe digitale Technik im Bildungsbereich und entwirft Einsatzszenarien
© Universität Konstanz
Bisher wurde das System im kleinen Rahmen getestet, 2013 wird es eine größer angelegte Pilotphase geben und 2014 soll das System dann endgültig „live gehen“. Nicht nur die Bibliothek sondern auch Vorlesungen sollen sich gehörig wandeln, wenn es nach Reiterer geht. Dabei denkt er weiter, was es in Ansätzen schon gibt. „Im Hörsaal stellen wir uns eine große Videowand vor, über die Multitousch-Tische interagieren können.“ Für ein juristisches Seminar entwickelt das Team eine Twitterwall, auf der Studenten ihre Fragen posten können. Der Referent sieht diese auf seinem Pult und kann spontan darauf eingehen.
Auch im Klassenzimmer soll mehr digitale Technik für höhere Aufmerksamkeit sorgen. Und auch hier stehen Multitouch-Tische wie das SUR40 im Mittelpunkt. Die Tische sollen für Einzel- und Gruppenarbeiten dienen und auch in Verbindung mit Objekten nutzbar sein. Die Schüler schreiben zudem mit digitalen Stiften und übertragen ihre Arbeiten wireless zum Lehrer, auf die interaktive Tafel oder den Touchtisch. Der Lehrer kann dann gezielt darauf eingehen und, so erträumt es sich Reiterer, Schüler individuell fördern.
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