Bildungsmarkt USA

Google, Samsung und Hypersign launchen The Connected Edu

- In den USA gibt es eine neue, große Kooperation für Digitial Signage-Lösungen im Bildungsbereich. Dabei haben sich Displayhersteller Samsung, Softwarespezialist Hypersign und Google (Software, Chromeboxes) zusammengetan und eine entsprechende Plattform gelauncht. von Thomas Kletschke

US-Student in Harvard (Foto: Stephanie Mitchell/ Harvard University)

US-Student in Harvard (Foto: Stephanie Mitchell/ Harvard University)

Angepeilt ist der Markt K-12 – also alle Einrichtungen des primären und sekundären Bildungsbereichs. Vom Kindergarten bis zum Pendant der hiesigen Oberstufen reichen die Schul- und Vorschulformen, die die drei Unternehmen nun mit ihrer Initiative adressieren.

Samsung wird dabei Smart Signage Displays aus seinem Portfolio beisteuern. Dabei handelt es sich um Einzel-Displays sowie Screens auch für Video Wall-Installationen. Von Google – der Konzern hatte sich unlängst auf der DSE 2015 als Digital Signage-Fan geoutet und das Chrome OS als neues DS-Ökosystem ins Spiel gebracht – stammen unter anderem die Chromeboxes und Magementfunktionen für Schul-Netzwerke. Hypersign wird seine cloud-basierte Digital Signage-Plattform in das Projekt einbringen, das unter The Connected Edu läuft.

In den Vereinigten Staaten sollen bereits 250 IT und AV Reseller das entsprechende Package anbieten, heißt es in einer Ankündigung.

Bereits im April hatte Google in einem eigenen Blogbeitrag für die Combo Chromebox/Educational getrommelt und über erste größere Projekte berichtet. Diese gehen über den Bereich von Kindergärten und weiterführenden Schulen hinaus. Demnach betreibt etwa die University of Toronto Mississauga ihre 25 Digital Signage-Screens via Chromebox. An der Uni habe man die Anschaffungskosten der Hardware deutlich reduzieren können.

Ob die drei Partner ihre Signage-Educational-Partnerschaft auch auf andere Länder ausweiten werden, bleibt abzuwarten. Im Bereich der großen privaten Universitäten wie Stanford oder Harvard finden sich neben den im Conncted Edu-Projekt angepeilten Installationen auch viele spezielle und aufwändige Video Wall-Installationen, so dass eine Ausweitung auf diesen Bereich zumindest vorerst wohl nicht angedacht ist – aber ebenfalls möglich wäre.

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