Neue Reichweitenstudie für Verkehrsmedien

FAW launcht AdMotion 2.0 – zahlreiche neue Features und Daten

- Der Fachverband Aussenwerbung (FAW) weitet die Reichweitenstudien für Out of Home-Medien aus: Mit der neuen Verkehrsmedienanalyse AdMotion 2.0 liegen ab jetzt aktuelle und valide Leistungsdaten für die mobilen Werbeträger Busse und Bahnen des ÖPNV vor. Methodik und Datensatz basieren auf der ma Plakat und folgen damit den Standards der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse agma. von Thomas Kletschke

Startseite von AdMotion 2.0 (Screenshot: invidis)

Startseite von AdMotion 2.0 (Screenshot: invidis)

Auf Grundlage der neuen Leistungswerte steht allen Interessierten ein online-basiertes Planungstool zur Verfügung, in dem erstmals komplexe, städte- und medienübergreifende Planungen von Kampagnen auf Verkehrsmedien möglich sind. Dazu bietet das Tool eine Vielzahl weiterer neuer Features.

Erklärtes Ziel der neuen Verkehrsmedienanalyse ist es, die Leistungswerte für Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen analog der am Markt etablierten ma Plakat auszuweisen, die unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse agma durchgeführt wird. „Messen statt Befragen“: Die weithin anerkannte Methodik der ma Plakat gilt zugleich als eine der fortschrittlichsten des deutschen Medienmarkts, 2008 erhielt sie als besonderes „Gütesiegel“ den Preis der Deutschen Markt- und Sozialforscher als beste Studie des Jahres.

Auf der methodischen Grundlage und den Mobilitätsdaten der ma Plakat arbeitet jetzt auch AdMotion 2.0. Für die Verkehrsmedienanalyse wurden die Daten von 65.000 Probanden herangezogen, deren individuelle, täglich zurückgelegte Wege aus GPS-Messungen und CATI-Stichproben vorliegen, sowie der FAW-Frequenzatlas mit den Kfz- und Fußgängerfrequenzen von mehr als sieben Millionen Straßenabschnitten in Deutschland.

Die Modellierung der Leistungswerte erfolgt anhand der tatsächlich gefahrenen Strecken der einzelnen Fahrzeuge, unter Berücksichtigung von Stand- und Fahrtzeiten. Die erforderlichen Angaben hierfür stammen aus bundesweiten digitalen Fahrplandaten für Busse und Bahnen. Aus den ermittelten Frequenzen von Autofahrern, Fußgängern und Nutzern des ÖPNV ergeben sich Passagen für alle von einem Fahrzeug durchfahrenen Segmente, die wie bei der ma Plakat einer Sichtbarkeitsgewichtung unterzogen werden – für jede untersuchte Werbeform (Ganz- und Teilgestaltung, 9m²-Traffic Board, 4m² Heckfläche), jeden Fahrzeugtyp und jede Passagesituation zwischen Werbung und Betrachter.

Diese „Begegnungen mit Sichtkontaktchance“ stellen die neue, einheitliche Kontaktwährung bei den Verkehrsmedien dar: den VerkehrsMedienSeher (VMS), als Summe der (gewichteten) Bruttokontakte des mobilen Werbeträgers.

Die aus der Analyse gewonnenen Leistungsdaten für die Werbung auf Bussen und Bahnen macht der FAW durch das begleitende Online-Planungstool AdMotion 2.0 sofort für konkrete Kampagnenplanungen nutzbar. Auf der Website kann jeder Interessent nach einmaliger Registrierung kostenfrei eigene Planungen und Zählungen durchführen. Kurzanleitung, Lernvideos und eine detaillierte Methodenbeschreibung sollen hier den Einstieg ebenso erleichtern, wie ein Planungsassistent.

AdMotion 2.0 erlaubt die Auswahl nach Belegungsgebieten, Ortsgrößenklassen, Laufzeiten, Verkehrsarten und Werbeformen; dazu gibt das Tool Auskunft über die Anzahl der Pendlerkontakte. Ein weiteres Plus ist die Kartenfunktion, mit der erstmals die grafische Darstellung und Aussteuerung einer ausgewählten Belegung in den damit abgedeckten Gebieten möglich ist. Die Ergebnisse einer Planung werden nach belegtem Gebiet und Deutschland gesamt unterschieden und ausgewiesen, jeweils in Form von Kosten, gewichteten Fällen und Grundgesamtheit sowie Reichweite, Kontakten, GRP, TKP und OTS.

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