Serie Banking 2.0

Cash Management-Lösung für alle ATM bei Erste Bank Kroatien

- Erste Bank Kroatien hat seine über 600 ATMs mit der Lösung APTRA OptiCash von NCR ausgestattet. Mit der Cash Management-Lösung wurden Betriebskosten und Verfügbarkeit der Geräte optimiert. Den Roll out wickelten Dienstleister Printec und Hersteller NCR in drei Monaten ab. von Thomas Kletschke

ATM an einer kroatischen Filiale der Erste Bank (Foto: NCR)

ATM an einer kroatischen Filiale der Erste Bank (Foto: NCR)

Das Finanzinstitut Erste Bank Kroatien (EBC) gehört zur Erste Group aus Österreich und ist Kroatiens drittgrößte Bank. Seit Einführung der Lösung stieg die Verfügbarkeit der Geldautomaten auf einen Rekordwert bei der Retail Bank. Jetzt liegt sie bei 99,2 %.

Das Netzwerk an Geldautomaten ist zentraler Bestandteil des Kundendienstes der Bank. Jährlich werden mehr als 13 Millionen Transaktionen über das System abgewickelt und 1,3 Milliarden Euro bewegt. Angesichts der wachsenden Zahl an Kunden und Systemen suchte EBC nach einer Lösung, um den Service zu verbessern und die Betriebskosten im Griff zu halten.

„Etwa 23 % des Bargeldbestands in unseren Automaten wurde bei neuen Lieferungen unausgezahlt wieder mitgenommen. Dennoch mussten wir im Laufe eines Jahres fast jeden Automaten mindestens einmal außerplanmäßig mit Bargeld befüllen, was die Kosten für den Werttransport erhöht“, so Zeljko Medved, Affiliate Members Manager bei EBC, über die Hintergründe für die Investition.

Mit APTRA OptiCash konnte EBC die Zahl der Ausfälle aufgrund von fehlendem Bargeld und gleichzeitig die Bargeldsumme im Netzwerk deutlich reduzieren. Die Lösung ermittelt die benötigten Bargeldmengen für jeden einzelnen Standort im Netzwerk individuell. Dazu werden Daten direkt vom Automaten oder aus dem Netzwerk analysiert und eine optimierte Befüllungsplanung erstellt, die Kosten, Service-Auflagen und Kapazitäten der einzelnen Systeme berücksichtigt.

Mit Hilfe der Simulation-Features der Lösung konnte die Bank Kosteneinsparungen kalkulieren und sehen, welche Abläufe wie geändert werden mussten. In den ersten drei Monaten konnte dabei die Zahl der unplanmäßigen Bargeldlieferungen um 88 % gesenkt werden. Aufgrund der besseren Bargeldverteilung gab es zugleich 86 % weniger Ausfälle.

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