Virtual Assistents

Luton Airport ordert bei Tensator nach

- Am britischen Airport Luton kommen seit 2011 Virtuelle Assistenten von Tensator zum Einsatz. Weitere Flughäfen haben seitdem ebenfalls solche Systeme zur Information von Passagieren angeschafft. Jetzt hat Luton zwei weitere VA erworben. von Thomas Kletschke

Was darf in mein Handgepäck? - Ein Virtual Assistant informiert (Foto: Tensator)

Was darf ins Handgepäck? – Ein Virtual Assistant informiert (Foto: Tensator)

In Luton werden die Virtuellen Assistenten – in Wirklichkeit sind es Assistentinnen, da man zumeist weibliche Avatare nutzt – eingesetzt, um Passagiere mit einer menschenähnlichen Digital Signage-Lösungen über Gepäck- und Sicherheitsbestimmungen aufzuklären.

Nach Angaben des Betreibers haben seit Start des Projekts vor vier Jahren etwa 16,2 Millionen abfliegende Passagiere die Hinweise auf den VAs gesehen. Im gleichen Zeitraum sei die Anzahl der Handgepäckstücke, die aussortiert werden mussten, weil ihr Inhalt nicht mit den Beförderungsbestimmungen konform war, um etwa 12 % gesunken.

Dadurch habe man die Effizienz bei der Kontrolle des Handgepäcks erhöht. Gleichbleibende Sicherheit in weniger Zeit oder bei weniger Kapitaleinsatz. Offenbar lohnt sich der Einsatz dieser Systeme, die auch in Heathrow, am Airport JFK in New York, Dubai International sowie am Flughafen Madrid im Einsatz sind.

Seit Kurzem sind zwei weitere Virtuelle Assistentinnen im Einsatz in Luton. Verwendet wird eine neue Serie der Tensator-Modelle, die mit einer Grundfläche von 0,5 m x 0,5 m sehr platzsparend ausgelegt sind.

Neben dem Einsatz von Virtual Assistants an Airports, sind Anwendungen im Handelsumfeld, etwa die Werbung am PoS, ein weiteres übliches Einsatzgebiet. Der Werbungtreibende Mondelēz etwa setzt seit Kurzem fünf Virtuelle Assistentinnen in belgischen Supermärkten ein, um seine Produkte am Point of Sale prominenter zu promoten.

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