Case Study

Wie die Mayersche ein Gutscheinheft prominent promotet

- Digital Signage wird im stationären Buchhandel traditionell sher maßvoll eingesetzt. Um den Restaurantführer Taste Twelve zu promoten, mit dem Kunden Rabatt-Coupon für teilnehmende Gastronomiebetriebe erhalten, testete der Herausgeber mit der Buchhandelskette Mayersche den Einsatz eines Instore-Screens. von Thomas Kletschke

Transparenter Screen im Eingangsbereich macht auf Taste Twelve aufmerksam (Foto: AOpen)

Transparenter Screen im Eingangsbereich macht auf Taste Twelve aufmerksam (Foto: Aopen)

Sie gehören zum Brot & Butter-Geschäft im Buchhandel: Gutscheinhefte, mit denen die Kunden die Gastronomie vor Ort erkunden können. Anreiz sind die in den schmalen Büchern enthaltenen Coupons, die satte Rabatte bei teilnehmenden Gastronomen bringen.

Da die Voucher für das Abendessen zu zweit oder das Austesten bisher unbekannter Lokale so beliebt sind, gibt es zahlreiche Verlage, die entsprechende Hefte anbieten. Neben regionalen Gutscheinheften finden sich beispielsweise solche, die eine bestimmte Gastronomieform oder Küche promoten.

Eine Einheit - die Take Twelve Signage Box (Foto: AOpen)

Eine Einheit – die Taste Twelve Signage Box (Foto: Aopen)

Einerseits haben sich die Produkte zu einem in diversen Varianten verfügbaren und aktiv nachgefragten Genre entwickelt.

Zudem sind die Gutscheinhefte auch Mitnahmeprodukte, die man zu Preisen von zumeist unter 20 Euro spontan ausprobiert. Insofern sind die Hefte für den Händler auch ein kleines, ökonomisches Marmeladentörtchen.

Um so interessanter ist es, entsprechende Hefte instore prominent zu platzieren, um Kunden näher dafür zu interessieren. Statt klassischer Aufsteller können Screens die Aumerksamkeit noch einmal besonders steigern. Die Buchhandelskette Mayersche hat das für den Restaurantführer Taste Twelve ausprobiert.

Auch der Content machte Appetit (Foto: AOpen)

Auch der Content machte Appetit (Foto: Aopen)

Take Twelve gibt es aktuell in Ausgaben für sieben deutsche Städte. Um Kunden direkt den Mehrwert zu kommunizieren, setzte Taste Twelve gemeinsam mit der Mayerschen sowie Aopen einen Showcase auf, bei dem Digital Signage in den Eingangsbereichen einer Kölner Buchhandlung genutzt wurde.

Eine wertig anmutende Box, die Screen, Mediaplayer sowie die Ware selbst verstaut, wurde instore installiert. Da man sich für ein transparentes Display entschied, konnte die Taste Twelve-Box zudem mit dem Effekt Screen / dahinter liegende reale Inhalte in der Box punkten. Als Mediaplayer kam eine Digital Engine DE35-HD von Aopen zum Einsatz.

Getestet wurde das System über einen Zeitraum von drei Monaten. Kunden sowie Mitarbeiter der Buchhandlung hätten ein überwältigendes Feedback gegeben, so Taste Twelve-Verleger Jochen Schmelzer. Erzielte Aufmerksamkeit und die Kommentare seien sehr positiv gewesen, lautet sein Fazit.

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