Russland

Intelligentes Plakat ist schlauer als die Polizei erlaubt

- In Russland herrscht Krise – bei Unternehmen sowie auch im privaten Umfeld. Der Export von Hightech-Gütern aus der EU und den USA ist verboten. Als Gegenmaßnahme verhängte auch die russische Föderation Sanktionen – u.a. dürfen Käse und Wurst-Delikatessen aus Italien nicht mehr importiert werden. Das brachte einen italienischen Lebensmitteleinzelhändler in Moskau auf eine kreative Idee: Intelligente Außenwerbung. von Peter Beck

Intelligenter als die Polizei erlaubt (Foto: Youtube Screenshot)

Intelligenter als die Polizei erlaubt (Foto: Youtube Screenshot)

Ein Citylight-Poster vor dem in der Innenstadt Moskaus gelegenen Ladengeschäfts wurde umgebaut. Mit einer Kamera und Bilderkennungslösung ausgestattet reagiert das CLP Scroller-Board auf Uniformen. Sobald ein Polizist, Miliz oder anderer Vertreter einer russischen Polizei-Organisation in das Sichtfeld der Kamera kommt, wechselt das Werbemotiv für italienische Delikatessen zu einem Matroschka-Bild.

Eine nette Out-of-Home Geschichte aus Russland. Übrigens ist DooH in Russland wieder im Aufschwung. invidis traf letzte Woche in Moskau die Nummer zwei im OoH-Markt: Gallery Media.

One thought on “Russland: Intelligentes Plakat ist schlauer als die Polizei erlaubt

  1. Der Händler existiert ja dennoch, also wirkt das eher wie ein einmaliger Gag.
    Und wahrscheinlich auch eher ohne Objekterkennung, sondern von Hand bedient.

    Grundsätzlich wäre das aber in Echt eine schöne Möglichkeit von Aktivisten die Polizei einer Stadt, die Stadt und das Bundesland selbst zu provozieren.
    Man programmiert eine Software die Uniformen und Polizeifahrzeuge erkennt, evtl. für einen Raspberry PI mit Webcam, und die meldet die Position von Polizeifahrzeigen und Polizisten und stellt sie auf einer Livekarte im Internet bereit.
    Bei Fahrzeigen zugleich noch über Kennzeichenerkennung eine Route, so dass ein Fahrzeug vergleichbar mit Fluzeugen von jedem online verfolgt werden können.
    Um so mehr Menschen Webcams online nehmen, um so dichtmaschiger wird das Netz.
    Solange nur diese Daten veröffentlicht werden, dürfte es auch schwer das mit dem Datenschutz des Bildes zu verbieten.
    Ja, theoretisch könnte man auch jedes andere Nummernschild erkennen, und die Daten online abrufbar machen.
    So dass Ich ein Kennzeichen eingebe, und sobald es irgendwo von einer Kamera gesehen wurde, erhalte ich einen Hinweis, und es wird automatisch für mnich verfolgt, wo er noch in einem Kamerabild auftaucht.

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