Reisebüros

Roll outs bei TUI in Niederlanden und Frankreich

- Alle Ländergesellschaften der TUI Group werden bis 2017 einheitlich unter der Marke TUI auftreten. Parallel werden die lokalen Reisebüros nach neuen Shopkonzepten modernisiert. Nachdem in den Niederlanden die Umstellung perfekt ist, läuft derzeit der Roll out in Frankreich. von Thomas Kletschke

MultitouchTisch im neuen TUI Design in Straßburg (Foto: Store3D)

MultitouchTisch im neuen TUI Design in Straßburg (Foto: Store3D)

Der Trend zur Digitalisierung geht in den Reisebüros der Unternehmen der TUI Group europaweit weiter. Während die TUI Marke Thomson in Großbritannien und die Schwester TUI in Deutschland ihre Reisebüros zu Multichannel Stores ausbauen, sind auch die Nachbarregionen Frankreich und Niederlande im Ausbau der dortigen Reisebüros.

Der findet statt vor dem Hintergrund einer strategischen Entscheidung. Die TUI Group will weltweit als einheitliche Marke auftreten – das geht hin bis zur Umlackierung der Flugzeuge sämtlicher TUI Airlines. Je nach Land, sind die bisherigen Namen, Logos und CIs deutlich abweichend. So langsam wird das Geschichte.

Geschafft ist derzeit für den Konzern die Modernisierung in den Niederlanden. Dort wurde ein Roll out bis einschließlich März 2015 durchgeführt, der im Zusammenhang mit dem weltweiten Markenharmonisierungsprozess steht, zu dem sich die TUI entschieden hat.

Bis 2017 sollen weltweit alle Konzerntöchter einheitlich unter dem Brand TUI auftauchen. Seit Oktober 2015 wurden die niederländischen Töchter zu TUI Reisebüros. Zuvor trat der Konzern im Nachbarland unter dem Markennamen Arke auf.

Damals noch Arke - heutte ein TUI Reisebüro in den Niederlanden (Foto: Store3D)

Damals noch Arke – heutte ein TUI Reisebüro in den Niederlanden (Foto: Store3D)

Arke ist nun Geschichte, und 130 Reisebüros wurden entsprechend im neuen Corporate Design gestaltet. Dabei wurden laut Projektplan wöchentlich fünf Reisebüros umgebaut. Selbstverständlich musste auch ein adäquates Digital Signage-System integriert werden.

Wie auf einigen Fotos zu sehen, begann die Modernisierung bis Frühjahr 2015 noch unter der lokalen Marke Arke, bis sie im Herbst den Anfang unter allen weltweiten Konzerntöchtern macht, die ebenfalls in TUI umbenannt werden. Das wird auch in UK bei Thomson der Fall sein, ebenso bei den TUI Töchtern in den Nordics und Belgien.

Nachdem die 1.500 niederländischen Mitarbeiter jetzt vom Arbeitgeber eine Willkommensparty spendiert und in Utrechtgefeiert haben, sind am Point of Sale sowie im (Mobile) Web die Websites von TUI.nl online.

Am PoS Roll out in den Niederlanden war der Interior Spezialist Store3D beteiligt, die auch den aktuell laufenden Roll out in Frankreich betreuen. Partnerin Holland waren noch INK International und das Architekturbüro Linse aus Amsterdam.

Erste Fotos des Roll outs aus Frankreich gibt es auch schon. Sie stammen aus der Filiale in Frankreich, die als erste modernisiert wurde: Straßburg, beziehungsweise Strasbourg. Bei dem Sore Konzept von TUI France handelt es sich um eine Adaption des niederländischen Reisebüro Konzepts. Bislang – und derzeit natürlich auch noch im Web – tritt TUI France noch unter der Marke Marmara auf. Wie lange der Roll out läuft, ist derzeit nicht bekannt.

Aus Marmara wird TUI- Reisebüro in Frankreich (Foto: Store3D)

Aus Marmara wird TUI- Reisebüro in Frankreich (Foto: Store3D)

An den Fotos des Stores in Straßburg erkennt man, wie für de Zeit des Übergangs die bislang gültige und die bald kommende Brand Identity nebeneinander vereint werden. Unser Aufmacherfoto ist nur ein Bildausschnitt. Erkennbar ist ein Schaufenster Digital Signage-System aus im Portrait Modus laufenden Screens, die High Brightness beziehungsweise Screens mit hoher Luminanz sind. Weiterhin installiert ist indoor eine Video Wall, die auch von der Seite des Scheufensters einsehbar ist. Dabei handelt es sich um eine kreuzähnliche Sonderanordnung aus 16:10 Large Format Displays.

Im Innern des Straßburger TUI / Marmara Reisebüros wurde ein Multitouch Tisch verbaut. Wie in den Shops in Deutschland ist das Interior Design offenbar ähnlich an verschiedenartigen Zonen orientiert, quasi von der Beratung bis hin zum Relaxen. Stehtische, die auf einem anderen Foto zu sehen sind, dürften ebenfalls mit Tablets ausgerüstet sein, wie TUI das in anderen Installationen derzeit zeigt.

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