Außenwerber

Digital sorgt bei JCDecaux für Wachstum und stabilisiert Zahlen

- Die Investitionen in DooH und Airportwerbung helfen bei JCDecaux inzwischen ebenso für gute Zahlen, wie Zukäufe. Da Digital immer größere Anteile im Konzern umfasst, werden schwierigere Investments dadurch inzwischen sogar gestützt. von Thomas Kletschke

DooH in UK: Digitale Werbeträger in St. Pancras Station (Foto: JCDecaux)

DooH in UK: Digitale Werbeträger in St. Pancras Station (Foto: JCDecaux)

Das dritte Quartal 2015 brachte JCDecaux ein um 14,1% auf 764 Millionen Euro gestiegenes Ergebnis (Vergleich zum Q3 des Jahres 2014). Mit Zahlen zum Quartal 3 und den ersten neun Monaten liefert die börsennotierte JCDecaux interessante Einblicke in die Trends in der Außenwerbung: Digital-out-of-Home sorgt dort nicht nur für Wachstum, sondern hilft inzwischen, schwierige Zahlen aus anderen Unternehmensbereichen auszugleichen.

Damit zeigt sich beim weltgrößten Außenwerbekonzern, dass die digitale Transformation generell immer wichtiger wird.

Viele Digital Projekte werden bei JCDecaux ab dem kommenden Quartal oder später bilanziell hinzukommen. Dazu gehören die Übernahmen und Übernahme-Vereinbarungen CEMUSA (Stichwort: Street Furniture in New York) und Continental Outdoor Media (Stichwort: Erfolgreicher Ausbau der Geschäfte in Afrika) , das Lateinamerika Geschäft von Outfront Media sowie die zahlreichen Zugewinne bei Airport-Werberechten, DooH Netzen.

Allein der bald wirksame Transport for London Kontrakt (Stichwort: Neues Netz aus 1.000 84″ Screens an Wartehäuschen) wird den Trend befeuern- ebenso wie die in anderen Regionen ebenfalls starke Hinwendung zur Digitalisierung.

Bilanziell kommen die DoH Medien bei JCDecaux in der Transport Division unter. Die Sparte konnte 4,3% organisches Umsatzwachstum im Quartal 3 verzeichnen. Laut dem Konzern beträgt der Anteil von Digital an den Q3 Umsätzen der Transport Division. Damit ist Street Furniture generell wichtig.

Aber: große regionale Unterschiede machen auch innerhalb der Transport Division klar: nicht in jedem Land läuft es rund. Nicht alle europäischen Länder laufen gut für JCDecaux – auch das Geschäft in Russland liegt darnieder.

Hervorragend läuft es für den Konzern in UK, in den USA sowie – trotz Schwierigkeiten in China -in den Emerging Markets. Sie stehen inzwischen für 37% der Umsätze bei JCDecaux.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.