DooH in Österreich

Stephansdom hat jetzt einen eigenen Spenden-Screen

- Mit Hilfe eines Digital-out-of-Home Screens wirbt derzeit der Verein „Unser Stephansdom“ um Spenden für die laufende Sanierung des Bauwerks. Gegen einen kleinen Obulus kann man sogar die Glocken des Doms betätigen – wenn auch nur virtuell. von Thomas Kletschke

Stephansdom in Wien - DooH Screen der Gewista unterstützt beim Spendensammeln (Foto: Gewista)

Stephansdom in Wien – DooH Screen der Gewista unterstützt beim Spendensammeln (Foto: Gewista)

Der Verein „Unser Stephansdom“ und Außenwerber Gewista untermalen die weihnachtliche Stimmung am Stephansplatz mit einem innovativen Spendenaufruf: Ein Spenden-Screen, der für Unterhaltung sorgt, wurde vor dem Wiener Wahrzeichen am Weihnachtsmarkt platziert.

Wirft man eine 2 Euro-Münze ein, erweckt diese den Outdoor Screen zum Leben. Die digitalisierte Münze wird nach dem Einwurf über einen Lift nach oben befördert, findet ihren Weg auf spielerische Weise über eine Kugelbahn nach unten und ist sie unten angelangt, läutet die im Nordturm befindliche Glocke, die „Pummerin“ – Europas drittgrößte Kirchenglocke. Das 2D-Design auf dem Screen erzeugt Tiefenwirkung durch Schattendarstellungen: Große Zahnräder bewegen sich und typische Wiener Bauten unterstreichen das Flair.

Der Verein „Unser Stephansdom“ setzt sich seit nunmehr 28 Jahren für die notwendige laufende Sanierung des Stephansdoms ein. Alle vom Verein unterstützten Projekte werden alleine durch Spendengelder und mit Hilfe von Sponsoren finanziert. Der Bedarf ist da: Für die Arbeiten werden laut Verein jährlich rund 2,2 Millionen Euro für Renovierung und Konservierung des Doms benötigt.

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