DooH in Dänemark

AFA JCDecaux rollt neues DooH Netz an dänischen Bahnhöfen aus

- Nach Abschluss eines Vertrags mit den beiden wichtigsten Bahngesellschaft in Dänemark kann JCDecaux eine neues landesweites DooH Netzwerk an bis zu 300 Bahnhöfen ausrollen. von Thomas Kletschke

DooH Screen in einem dänischen Bahnhof (Foto: AFA JCDecaux)

DooH Screen in einem dänischen Bahnhof (Foto: AFA JCDecaux)

Gut 595.000 Menschen in Dänemark nutzen wöchentlich die Bahn. Bei einer Einwohnerzahl von rund 5,6 Millionen Einwohnern entspricht dies rein rechnerisch einem Anteil von über 10% an Bahn-Nutzern an der Gesamtbevölkerung.

Noch im Dezember 2015 konnte die dänische Tochtergesellschaft des weltgrößten Außenwerberkonzerns einen neuen Vermarktungsvertrag mit den beiden dänischen Bahnbetreibern DSB und Banedanmark abschließen, der für den Außenwerber eine starke Basis im Bereich Digital-out-of-Home sowie weiterer analoger und digitaler Medien bedeutet.

Denn seit Januar 2016 hält AFA JCDecaux nun die Vermarktungsrechte an allen Bahnhöfen in Dänemark. Zusammengenommen sind dies mehr als 300 Bahnhöfe in gang Dänemark. Wie der Außenwerber in einer Pressemitteilung schreibt, will man nun daraus ein neues landesweites DooH Netz formen.

Damit drückt JCDecaux in dem Land gleich zum Beginn des neuen Jahres das Gaspedal durch – nachdem AFA JCDecaux schon während des vorangegangenen Jahres seine Stellung auf dem dänischen Markt festigen konnte.

Bahnhofshalle mit neuen DooH Screens (Foto: AFA JCDecaux)

Bahnhofshalle mit neuen DooH Screens (Foto: AFA JCDecaux)

Ein sehr wichtiger Vertrag, der 2015 hinzukam, war der über weitreichende DooH-Werberechte in der Stadt Kopenhagen. JCDecaux hatte diese exklusive Street Furniture Lizenz, die für 645 Bushaltestellen gilt, an denen eine nicht näher bezeichnete Anzahl von DooH Screens ausgerollt werden. Laufzeit dieses Kontrakts: 15 Jahre.

Auch die jetzt neu hinzugekommenen Werberechte an de facto allen Bahnhöfen des Landes werden zu einem Ausbau von JCDecauxs Digital-out-of-Home Netzwerk in Dänemark führen. Wie viele und welche Screens neu hinzukommen, teilte das Unternehmen bislang nicht mit. Allerdings dürfte es sich zumindest teilweise um die 84″ Digital-out-of-Home Screens handeln, die der Konzern weltweit in verschiedenen lokalen Märkten einsetzt.

Allerdings ist die Rede davon, dass Werbungtreibende ab Januar 2016 dynamische landesweite DooH Kampagnen buchen können. Seit dem vergangenen Jahr setzt JCDecaux in Dänemark verstärkt auf interaktive Elemente: Eine Kooperation mit PowaTag ermöglicht neue interaktive Out-of-Home-Kampagnen.

Die Plattform PowaTag nutzt eine Kombination von Technologien wie nach BLE arbeitende Bluetooth Beacons, digitale Audio-Wasserzeichen, visuelle Tags und Embedded Social Media-Links.

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