OLED Screens

Samsung pusht transparente und Mirror OLEDs

- Noch ist die ISE 2016 nicht eröffnet. Aber auf der CES 2016 zeigte Samsung, dass der Konzern das Thema OLED auch in B2B offenbar offensiv angehen will. von Thomas Kletschke

Durchblick - transparente OLED Screens von Samsung auf der CES 2016 (Foto: Samsung)

Durchblick – transparente OLED Screens von Samsung auf der CES 2016 (Foto: Samsung)

Nachdem Samsung im vergangenen Jahr auf der IFA 2015 sowie zuvor bei der Retail Asia 2015 Mirror OLEDs und transparente OLED Screens gezeigt hat, nutzte der Hersteller auch die CES 2016, um das aktuelle Portfolio dieser B2B Displays einem größeren Publikum zu zeigen.

In Las Vegas gezeigt wurden transparente OLED Screens (vgl. Aufmacherfoto), bei denen man nach Angaben des Herstellers die Farbdarstellung, die Luminanz sowie den Grad der Transparenz verbessern könne. Nach den aktuellen Angaben beträgt der Luminanzwert 150 nits, respektive 150 cd/m². Beim Farbraum hat man ein 100%ige Abdeckung des Adobe RGB erreicht – der Transparenzgrad liegt bei 45%.

Für die OLED Mirror Displays stellen neben dem rahmenlosen Design vor allem der Grad der Lichtdurchlässigkeit – beachtliche 90% – und der Reflektionsgrad von 65% interessante Eigenschaften für einen B2B Einsatz dar – etwa bei Luxus Retailern.

Allgemein wird erwartet, dass große und kleinere Hersteller auf der Anfang Februar startenden ISE 2016 mit transparenten und Mirror OLEDs um die Gunst ihrer Businesskundschaft buhlen werden.

Neben Samsung wird auch Konkurrent LG nicht ohne OLED nach Amsterdam kommen. Auch die kleineren Hersteller aus der zweiten Reihe werden diesbezüglich aktiv sein, so Branchenbeobachter.

Diese Tatsache und der Hintergrund, dass die beiden großen Koreaner in diesem Jahr OLED ganz offensichtlich offensiv pushen, könnte mindestens mittelfristig zu guten Einkaufskonditionen führen.

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