Ultra HD

Auch Primaten schauen 4K

- Der Genuss von sexy Auflösung und crispy Farben ist kein rein humanoides Vorrecht mehr. Denn in Großbritannien helfen UHD Screens nun bei der Auswilderung von Lemuren und Languren. von Thomas Kletschke

Konzentriert sich aufs Wesentliche - Primat vor seinem 4K TV im Gehege (Foto: Sony)

Konzentriert sich aufs Wesentliche – Primat vor seinem 4K TV im Gehege (Foto: Sony)

Manche Viecher haben’s einfach absolut gut – zumindest in der Grafschaft Kent: In Großbritannien setzt die Aspinall Foundation bei der Auswilderung von seltenen Tierarten auf Ultra HD Screens.

Während andernorts im Zoo große Screens dafür sorgen, dass kleine süße Pandas richtig in Szene gesetzt werden, oder große Outdoor Screens die Eisbären aus der Nähe zeigen, gibt es jetzt eine andere, tierische B2B Anwendung für Large Format Screens.

Denn die Tierhilfsorganisation Aspinall Foundation bereitet in ihrem Port Lympne Reserve inzwischen Tiere und auf eine spätere Auswilderung mit Hilfe von feinstem Ultra HD vor. In den Genuss des (TV-) Programms kommen Lemuren und Languren.

Im Rahmen des mehrstufigen Programms „Back to the Wild“ nutzen die Forscher und Wildtierexperten mehrere Sony Bravia X90C UHD TVs, auf denen sie 4K Content ausspielen, der den natürlichen Siedlungsraum der zwei Primatenarten auf Java und Madagaskar zeigt.

Durch das verordnete TV-Schauen sollen sich die in Gefangenschaft geborenen Tiere auf ihren späteren neuen Siedlungsraum vorbereiten. Im Laufe des Jahres 2016 sollen die Lemuren und Languren in die Freiheit entlassen werden.

Übrigens ist das 4K Programm nur ein Teil des Schulungsprogramm für die Tiere. Simon Jeffery, Animal Manager des Port Lympne Reserve, setzt verschiedene Techniken ein, mit denen das Lernen für die Säugetiere spannend gestaltet wird. Dazu setze man auf alle möglichen optischen, akustischen sowie andere Reize, etwa Scent.

Fast schon so etwas wie Multichannel im Wildtiergehege.

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