Fahrgast TV

Infoscreen Austria baut Reichweite weiter aus

- Auch in absehbarer Zeit will die österreichische Infoscreen weiter wachsen. Ein Schwerpunkt ist der Vollausbau des Netzwerks in den Landeshauptstädten – Kärntens Hauptstadt Klagenfurt macht den Anfang. von Thomas Kletschke

STW-Mobilitätschef Reinhold Luschin (li.), PSG-Sales-Manager David Kovacevic und Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta (re.) freuen sich über den Vollausbau (Foto: Infoscreen)

STW-Mobilitätschef Reinhold Luschin (li.), PSG-Sales-Manager David Kovacevic und Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta (re.) freuen sich über den Vollausbau (Foto: Infoscreen)

Die Stadtwerke Klagenfurt AG (STW) haben kürzlich als erstes öffentliches Verkehrsunternehmen Österreichs den Vollausbau mit Infoscreen abgeschlossen. Das Programm des Fahrgast TV-Senders ist jetzt in allen 55 Bussen zu sehen.

Damit sichern die STW den Informationsvorsprung von jährlich rund 20 Millionen Fahrgästen ab. Begleitet wird der Vollausbau von einem Ausbau der Reichweite. Schon bei der Media-Analyse 2016/2017 dürfte diese einen merklichen Sprung machen, so die Tochter des französischen Außenwerbekonzerns JCDecaux.

Die STW hatten den Vollausbau schon beim Start der Kooperation als Ziel anvisiert. Die ersten Infoscreens hatte das Verkehrsunternehmen im März 2008 installiert – wenige Monate bevor Klagenfurt einer der Austragungsorte der Fußball-EM in Österreich und der Schweiz wurde. Das bedeutet besonders im lokalen Bereich verbesserte Möglichkeiten für Vermarktungspartner und die STW-Tochter PosterService GmbH (PSG).

Da sich der konsequente Ausbau des Netzwerks von Infoscreen in Wien und der Vollausbau in Klagenfurt unmittelbar auf die Reichweiten auswirken, nimmt der Fahrgast TV-Sender nunmehr auch andere Landeshauptstädte ins Visier.

„Nur Investitionen in den technischen Ausbau und die redaktionelle Qualität bringen in unserer Branche Rentabilität“, begründet Infoscreens Geschäftsführer Franz Solta die Ausbaupläne. „Deshalb werden wir 2016 nicht nur in Wien sondern auch in den Landeshauptstädten weiter investieren.“ In Linz sind bereits 90 % aller Fahrzeuge ausgebaut. In den Städten Graz, Innsbruck und Wien will man den Vollausbau aller Busse und Straßenbahnen mittelfristig realisieren.

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