DooH Kampagne

Der Umwelt zuliebe – O’Neill Blue mag Plastik

- Die Wiederverwertung von Kunststoff machte die Surf und Lifestyle Marke O’Neill in einer Outdoor Aktion zum Thema. Dabei kamen neben digitalen Werbeträgern auch 3D Druck und ein Testimonial zum Einsatz. von Thomas Kletschke

Das ist doch kein Müll - 3D Printer im Einsatz für O’Neill (Foto: JCDecaux)

Das ist doch kein Müll – 3D Printer im Einsatz für O’Neill (Foto: JCDecaux)

Sustainability ist in der Werbung seit einigen Jahren immer wieder Thema für Kampagnen von Werbungtreibenden gewesen.

Ideal sind dabei Umsetzungen, bei denen direkt gezeigt wird, wie man Energie sparen oder umweltfreundlich erzeugen kann – oder wie man aus Müll Rohstoffe wieder gewinnt. Im Unterschied zu dauerhaften Installationen – wie Deutschlands erstem Recycling Showroom – kann in der Außenwerbung dabei zumeist nur eine temporäre und platzsparende Lösung eingesetzt werden.

Die Kreativen haben dazu schon zahlreiche Tools für Kampagnen ersonnen. Vending Machines, die Leergut annehmen, und andere temporäre Varianten, sind und waren in den letzten Jahren immer wieder ein Thema.

In den Niederlanden hat der Werbungtreibende O’Neill in einer 10-tägigen Aktion auf seine Kampagne für die Linie O’Neill Blue aufmerksam gemacht. Motto: Collect, Recycle, Reuse. An interaktiven digitalen CLPs von JCDecaux in Amsterdam ließ der Werbungtreibende zusätzlich 3 D Drucker und eine Fotokabine installieren.

Passanten wurden von O’Neill Testimonial Pat Smith angesprochen, um ihnen zu zeigen, dass eine Plastikflasche kein Müll, sondern ein Rohstoff-Lager ist. Der Sänger Band Splendid machte dabei 10 Tage lang vor, wie man ohne (neues) Plastik auskommen kann – und bezog dabei die Passanten mit ein.

So zauberte Pat Smith am Drucker beispielsweise kleine Surfbretter aus dem wiederverwerteten Kunststoff. Passanten konnten bei der Aktion Fotos von sich machen lasen und diese unter dem Hashtag #oneillblue teilen. Das ganze wurde mit einem Gewinnspiel verbunden. Die Kreation lag bei O’Neill und JCDecaux.

Handlungsbedarf gibt es durchaus: Nach  Angaben des Werbungtreibenden werden weltweit jährlich 1 Billion Plastiktüten verbraucht. Durch diese und andere Kunststoffe würden die Weltmeere jährlich um 8 Millionen Tonnen Kunststoffmüll verschmutzt.

Auch O’Neill will mit gutem Beispiel vorangehen: Die neue Modelinie O’Neill Blue arbeitet mit Bionic zusammen, einem Unternehmen, das qualitativ hochwertige Öko-Fasern, Gewebe und Fasern entwickelt, die aus recycletem Kunststoff-Strandgut extrahiert werden. Das dafür entwickelte Öko-Gewebe Bionic DPX ist eine Mischung aus Kunststofffasern und Baumwollgarne, die zusammen eine feine Textur bilden. Für den Frühlings- und Sommer-Kollektion von O’Neill Blue wurden weltweit an Stränden dafür rund 200.000 Plastikflaschen gesammelt.

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