DooH Kampagne

BMW warb mit Animal Detecting Billboards

- Eigene IR und Assistenz-Technologie nutzte der Werbungtreibende BMW in Österreich, um auf großen LED Boards auf drohende Wildunfälle hinzuweisen. Dabei wurden Live Informationen genutzt, um zur Unfallvermeidung beizutragen – und für das eigene Produkt zu werben. Mit Video. von Thomas Kletschke

Mit großen LED Videoboards und eigener Technologie warb BMW an Österreichs Landstraßen (Screenshot: invidis)

Mit großen LED Videoboards und eigener Technologie warb BMW an Österreichs Landstraßen (Screenshot: invidis)

Alle 15 Minuten geschieht in Österreich ein Wildunfall, bei dem ein Tier stirbt. Besonders in der Dunkelheit und an abgelegenen Stellen passieren diese Unfälle.

Mit einer DooH Kampagne wies Autohersteller BMW auf diesen Umstand hin, und bewarb dabei das hauseigene System BMW Night Vision, das Personen und größere Tiere im Dunkeln schon auf weite Entfernung erkennt, und sie gezielt anleuchtet. Das System lenkt einen der beiden Scheinwerfer auf unbeleuchtete Fußgänger und größere Tiere.

Eine Infrarotkamera nimmt den Bereich vor dem Fahrzeug auf, erkennt Menschen und größere Tiere und markiert diese im Wärmebild dementsprechend in einem helleren (Personen) und einem dunkleren (größere Tiere) Gelb. Je nach Fahrgeschwindigkeit und Lenkwinkel berechnet das System, ob eine Gefährdung möglich ist und blendet dann ein Warnsymbol in Form einer Person oder eines Tieres im Instrumentendisplay sowie im optionalen Head-Up Display ein.

Für die Werbeaktion verknüpfte der Werbungtreibende seine Technologie mit LED Videoboards an der Straße und einer Datenbank mit Infos über vergangene Wildunfälle.

Heraus kamen die „Animal Detecting Billboards“, die BMW an den Stellen an Österreichs Landstraßen installieren ließ, an denen in der Vergangenheit besonders häufig Wildunfälle passiert waren. Dort wurden IR Aufnahmen der Straße angezeigt, die dann Warnsymbole anzeigten, wenn Reh, Hirsch und Co. sich in der Nähe der Fahrbahn aufhielten.

Nach Angaben des Werbungtreibenden war die Aktion, die unter dem Claim „Sehen, was man sonst übersieht“ lief, ein Erfolg: Im Kampagnenzeitraum passierte kein einziger Wildunfall in den mit den warnenden große Screens ausgestatteten Bereichen.

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