Fußball-EM 2016

Dragons dribbeln digital – Wales nutzt Screens zur Analyse

- Britische Software und japanische Screens haben der Nationalmannschaft von Wales geholfen, sich auf die Fußball-EM 2016 vorzubereiten, und es in dem harten Turnier unter die Top Mannschaften zu schaffen. Mit Video. von Thomas Kletschke

Wales' Trainer Chris Coleman bei der Arbeit am Interactive Whiteboard (Screenshot: invidis)

Wales‘ Trainer Chris Coleman bei der Arbeit am Interactive Whiteboard (Screenshot: invidis)

Am kommenden Sonntag wird die Fußball-EM 2016 mit dem Finale seinen Schluss- und Höhepunkt erreichen. Im Vorfeld der von der UEFA ausgerichteten EURO 2016 hatte das Event auch in den Bereichen AV, Digital Signage und Digital-out-of-Home zu verstärkten Investitionen geführt: Stadien wurden mit Technologie ausgerüstet, Werbungtreibende nutzten das Event für Kampagnen jeder Art.

Gut möglich, dass auch eine der beiden Mannschaften, die um den ersten Platz spielen werden, sich mittels Technologie aus der Branche auf die letzte Begegnung des Turniers vorbereiten konnte.

Zumindest für das Halbfinale hat sich eine der aktuell besten europäischen Fußballmannschaften mit entsprechender Software und Hardware präpariert.

Während die Three Lions und die Schotten sich bereits vor dem Halbfinale aus dem Turnier verabschieden mussten, haben es die walisischen Drachen so also immerhin mindestens bis zum Platz 4 bringen können. Eine reife Leistung der walisischen Fußballnationalmannschaft: Erstmals qualifizierten sich die Dragons für die Endrunde einer Fußball-Europameisterschaft.

Neben der Leistung der Spieler und ihres Trainings- und Betreuer-Stabs sorgten digitale Lösungen für das erfolgreiche Weiterkommen. Denn Chris Coleman, der Trainer von Wales, setzte bei Spielanalyse und Taktik auf die von Software Globall Coach des 2012 gegründeten britischen Anbieters Elite Sport Technologies Ltd. (EST) aus Loughborough. Als Hardware nutzt er ein Sharp BIG PAD Interactive Whiteboard, wahrscheinlich ein 70″ Screen.

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