Internet of Things

Amazon startet in Deutschland mit Replenishment Service

- Onlinehändler Amazon hat sein IoT Device Dash Button jetzt auch in Deutschland eingeführt. Die kleinen Helferlein sorgen für, dass Kunden FMCG Güter schnell bestellen können. Außerdem ist eine umfangreiche Kooperation mit Haushaltsgeräteherstellern gestartet, damit künftig deren Geräte eigenständig Waren nachbestellen können. von Thomas Kletschke

Dash Button von Ariel an einer Waschmaschine (Foto: Amazon)

Dash Button von Ariel an einer Waschmaschine (Foto: Amazon)

Der im April 2015 erstmals vorgestellte und seitdem vor allem in den USA ausgerollte Service mit de Amazon Dash Buttons ist jetzt auch hierzulande gestartet. Per Knopfdruck lassen sich mit den über WLAN angebundenen Geräten Lieblingsprodukte bequem nachbestellen. Bemerken Prime-Mitglieder, dass ihre Vorräte an Artikeln des täglichen Bedarfs wie Putzmittel, Tierfutter oder Waschmittel zur Neige gehen, drücken sie einfach den Dash Button, um einen Artikel nachzubestellen.

Die Dash Buttons sind seitdem Start am gestrigen Mittwoch für die Marken erhältlich: Ariel, Avery Zweckform, biozentrale, Brabantia, Caffè Vergnano 1882, Cesar, Cottonelle, Derwent, Diadermine, Dreamies, Durex, EUKANUBA, Finish, GBC, Gillette, HERMA, Kleenex, NERF, Nobo, Oral-B, Pedigree, Persil, PLAY-DOH, Power Point Energy Drink, Rexel, Sagrotan, Schwarzkopf, Sheba, Somat, Veet, Whiskas und Wilkinson.

Dash Buttons gibt es exklusiv für Prime-Mitglieder zum Preis von 4,99 Euro. Sie sind mit dem ersten Knopfdruck praktisch kostenlos, da Kunden bei der ersten Bestellung mittels Dash Button 4,99 Euro erstattet bekommen. Der Dash Button kann ab sofort an dieser Stelle bestellt werden.

Außerdem ist der Amazon Dash Replenishment Service (DRS) ab sofort verfügbar. DRS ist ein Cloud-basierter Dienst, der es Geräteherstellern ermöglicht, ihre netzwerkfähigen Geräte über simple Schnittstellen so aufzurüsten, dass sie automatisch Waren nachbestellen können. Eine Waschmaschine ist dann beispielsweise in der Lage, Waschmittel selbst zu ordern oder ein Drucker neuen Toner.

Egal ob Großkonzern oder Bastler, Gerätehersteller können DRS nutzen, um Bestellungen für ihre Kunden aufzugeben, ohne eine umfangreiche Backend-Infrastruktur für die Abwicklung aufsetzen zu müssen. Amazon übernimmt diese Arbeit und stellt Authentifikations- und Bezahldienste sowie Kundenservice und Logistiknetzwerk zur Verfügung. Zu den Geräteherstellern, die DRS bereits integrieren, gehören Bauknecht, Brother, Bosch und Siemens Hausgeräte, Grundig, Kyocera und Samsung.

Seit dem Start des Dash Buttons in den USA im vergangenen Jahr wurde das Programm kontinuierlich ausgeweitet. Die Zahl der teilnehmenden Marken, der Bestellungen und der verfügbaren Produkte hat sich vergrößert. In den vergangenen zwei Monaten haben sich die Dash Button Bestellungen nach Firmenangaben verdreifacht. Mehr als zwei Mal pro Minute würden Produkte über Dash Buttons bestellt, so Amazon.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.