Wartezimmer Netzwerke

TV-Wartezimmer thematisiert Tag der Epilepsie

- Seit 20 Jahren widmet sich der Tag der Epilepsie der Verbesserung der Lebens- und Behandlungssituation von Betroffenen. Europas größtes Gesundheits TV-Netzwerk TV-Wartezimmer strahlt deshalb einen Patientenfilm zum Thema aus. von Thomas Kletschke

Der Tag der Epilepsie ist aktuelles Thema bei TV-Wartezimmer (Foto: TV-Wartezimmer)

Der Tag der Epilepsie ist aktuelles Thema bei TV-Wartezimmer (Foto: TV-Wartezimmer)

Auf Initiative der Deutschen Epilepsievereinigung findet jährlich der „Tag der Epilepsie“ statt. Seit 1996 wird das Thema jährlich am 5. Oktober medial behandelt. Auch die österreichischen Selbsthilfegruppen und -verbände haben sich der Initiative inzwischen angeschlossen.

Im Fokus steht die nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Behandlungssituation von Menschen mit Epilepsie. Dieses Jahr heißt das Motto „Epilepsie braucht Offenheit – 20 Jahre Tag der Epilepsie“. Zu dieser Offenheit trägt auch der TV-Wartezimmer Patientenfilm Epilepsie bei, den das Wartezimmer Netzwerk ausstrahlt.

Etwa 500.000 Menschen in Deutschland und 65.000 in Österreich sind von Epilepsie betroffen. Damit ist Epilepsie nach Migräne die zweithäufigste chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, die keine Geisteskrankheit oder ansteckend und nur selten vererbbar ist. Epileptische Anfälle sind vielmehr vorübergehende Funktionsstörungen im Gehirn. Folge ist ein kurzfristiger Kontrollverlust über Körper und Psyche.

Epilepsie äußert sich unterschiedlich: Manche Anfälle dauern nur wenige Sekunden und machen sich kaum bemerkbar (Absencen), andere halten länger an und werden von Zuckungen und Krämpfen begleitet. Auch das Bewusstsein kann verloren gehen. Epilepsie ist in den meisten Fällen gut behandelbar, so dass den Patienten ein normaler Alltag möglich ist.

„Nur mit umfassender Aufklärung kann es gelingen, dass Betroffene nicht länger stigmatisiert, sondern akzeptiert und behandelt werden“, so Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer.

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