Außenwerbung Österreich

Neue Greenpeace Kampagne nutzt VR und DooH

- Nachdem die Umweltschutzorganisation bereits im Sommer 2016 VR und DooH für eine Amazonas Kampagne nutzte, setzt Greenpeace jetzt auch beim Thema Arktis auf die Bewegtbild-Technologien. von Thomas Kletschke

Greenpeace kombiniert erneut VR und DooH (Foto: Epamedia)

Greenpeace kombiniert erneut VR und DooH (Foto: Epamedia)

Im Juli 2016 hatte Greenpeace in Österreich in der von der Agentur Merlicek & Grossebner kreierten Kampagne „Naturparadies in Gefahr“ erstmals Virtual Reality und Digital-out-of-Home kombiniert. Passanten erhielten so einen Vorgeschmack auf den 360° VR Film der Kampagne. In den darauf folgenden Wochen waren Greenpeace-Teams dazu österreichweit mit VR Brillen an öffentlichen Orten unterwegs und geben Menschen die Gelegenheit zur virtuellen Reise in den brasilianischen Regenwald.

Nun wird die Kampagne fortgesetzt. Abermals setzen die Umweltschützer auf die digitale Sonderumsetzung mit einem digitalen Citylight auf der beliebten Einkaufsmeile Mariahilfer Straße in Wien. Dieses Mal wird das Thema Arktis digital und analog kommuniziert.

Mittels Bewegtbild kann man die Passantinnen und Passanten besonders emotional erreichen: Die noch unberührte Natur lässt sich bei einem Spaziergang durch einen Gletscher oder auf einer Schlauchbootfahrt mit Greenpeace-Aktivisten realitätsnah erleben. Begegnungen mit tierischen Bewohnern wie vom Aussterben bedrohten Eisbären, die bei einem Ölunfall ihre Heimat verlieren würden, vermitteln hautnah, was auf dem Spiel steht.

Auf insgesamt 100 Citylights und 2.300 Plakaten rüttelt zudem ein statisches drastisches Sujet die Menschen wach: Ein ölverschmierter Eisbär zeigt die düstere Zukunft, die ihm und der gesamten Tierwelt bei einem Ölunfall im hohen Norden bevorsteht. Mit der ausdrucksstarken Out-of-Home-Kampagne ruft Greenpeace zur Unterstützung einer Petition zur Errichtung eines Schutzgebiets in der Arktis auf. Eine kurze SMS mit dem Kennwort „ARKTIS“ oder ein Besuch der Kampagnen-Website reichen aus, um sich mehr als acht Millionen Unterstützern anzuschließen.

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