AV & Airlines

Neue Lounges – Air New Zealand investiert 65 Mio. Euro

- Umgerechnet mehr als 65 Millionen Euro investiert Air New Zealand in seine Airport Lounges. Allein in die neue, mit AV und Digital Signage ausgestattete, Flagship Lounge steckte man über 9 Millionen Euro. von Thomas Kletschke

Air New Zealand - Screens, Video Wall und Lighting in der neuen Flagship Lounge (Foto: Air New Zealand)

Air New Zealand – Screens, Video Wall und Lighting in der neuen Flagship Lounge (Foto: Air New Zealand)

Mit über 75 Jahren Unternehmensgeschichte hat Air New Zealand das Renteneintrittsalter schon hinter sich: ein erster Vorläufer der Fluggesellschaft wurde 1940 gegründet, unter dem heutigen Namen tritt man seit 1965 auf.

Im Hinblick auf die Inszenierung der Marke und auf Kundenbindung bleibt man beim junggebliebenen Ansatz. Mit ein Grund, warum die Airline ein insgesamt 100 Millionen NZ Dollar schweres Investitionsprogramm für seine Lounges aufgelegt hat – umgerechnet also 66,3 Millionen Euro in die Hand nimmt. Allein acht International Lounges betreibt die Fluggesellschaft, davon drei in Neuseeland. Hinzu kommen Lounges für Inlandsflüge an nationalen und regionalen Flughäfen.

Jetzt wurde die Flagship Lounge in Auckland eröffnet, deren Gesamt-Investitionskosten bei 14 Millionen NZD liegen, etwa 9,28 Millionen Euro.

Mit 2.000 m² stehen nun 40% mehr an Grundfläche zur Verfügung. Die Auckland International Lounge ist auf eine Kapazität von 375 Passagieren beziehungsweise Gästen ausgelegt. Für die Planung waren die kalifornischen Stararchitekten von Gensler zuständig. Eine große Cocktail Bar, Räumlichkeiten für Kinder, eine Außenterrasse sowie ein Media Room mit Tageslicht und Blick auf die Runway und den Flughafen sind entstanden.

In der Business Zone stehen WiFi, Möglichkeiten zum Aufladen der Computer und Mobile Devices sowie Drucker zur Verfügung. Weitere 300 USB Charging Stationen sorgen dafür, dass den Gästen nicht nur der hauseigene Wein und die Cocktails zur Verfügung, sondern dass niemandem der Saft ausgehen muss. Auch die Kinderecke nutzt teilweise interaktive Technologien für Spiele und Spielzeug. Ambient Lighting rundet in der gesamten Lounge den optischen Eindruck ab. Auch an die Ergonomie hat man gedacht: Wer lange Zeit in der Lounge verbringen will (oder muss), hat 24 verschiedene Optionen an diversen Sitzgelegenheiten.

Einzelne Screens sowie eine 6×2 Video Wall wurden ebenfalls verbaut. Während die Screens zumeist als Flight Information Display System (FIDS) genutzt werden, wird die Video Wall zur Ausspielung von unterhaltendem Content genutzt – beispielsweise grandiosen Landschaftsaufnahmen. Als AV und DS Integrator zeichnet VideoPro NZ Ltd. aus Auckland verantwortlich. Für die Bespielung mit AV Inhalten wird Software des britischen Anbieters Onelan genutzt.

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