Digital Signage Branche

Neuentwicklungen von pilot Screentime

- Die Hamburger Digital Signage Experten von pilot Screentime haben einige neue Lösungen für digitales Marketing am Point of Sale entwickelt – darunter ein PoS-Möbel für den Einsatz in wechselnden Supermärkten. von Thomas Kletschke

SCREENpos ist schnell auf- und abgebaut (Foto: pilot Screentime)

SCREENpos ist schnell auf- und abgebaut (Foto: pilot Screentime)

Bereits im Sommer 2016 konnte die Branche beim DSS Europe in München die neue SCREENwall von pilot kennenlernen, die Damian Rodgett dort mit der Präsentation „Virtual Mall – Lobby Shopping in Corporate Environment“ vorstellte.

Zu dieser Video Wall der besonderen Art haben sich weitere digitale Umsetzungen für den PoS gesellt. Mit SCREENlens wurde eine Software-Hardware-Lösung realisiert, die dynamische Werbung am PoS ausliefert. Diese Lösung wurde für Kunden konzipiert, die einerseits gezielte Werbung an selektive Passanten ausliefern und andererseits Passanten-Tracking einsetzen möchten.

Eine spezielle Software kann anhand von Echtzeit-Aufnahmen eines im Screen eingebauten Sensors die demografischen Gesichtsmerkmale zwischen Frau und Mann unterscheiden sowie vier Altersgruppen differenzieren: „Teenager“, „Young Adult“, „Adult“ und „Senior“. Die Auswertung ist nach Angaben des Anbieters zu ca. 85% zutreffend. Vor Ort werden zur Analyse der Gesichtsmerkmale ein Sensor und PC-Player inklusive Software installiert. Es werden dabei keine Bild- oder Video-Daten oder andere personenbezogenen Daten gespeichert. Handelsunternehmen können Reports über das Kundenverhalten, den Kundenlauf und die Kundenfrequenz erhalten.

Eine weitere Entwicklung von pilot Screentime ist SCREENpos, die exklusiv für einen großen FMCG-Kunden entwickelt wurde. Dahinter verbirgt sich eine spezielle speziell für den temporären Aufbau in Supermärkten gedachte Möbelkonstruktion mit interaktivem Screen, mit der die Produkteinführung einer neuen kanadischen Whiskey-Marke zeitgleich am PoS und Online stattfinden kann.

Im Case ist zudem eine Sim Karte integriert, sodass das Möbel komplett eigenständig funktioniert und nur auf Strom angewiesen ist. Die Lösung wird über einen Zeitraum von insgesamt zwei Jahren alle vier Wochen ab Herbst 2016 in einen anderen Supermarkt umziehen, um so eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen.

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