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Serie Banking 2.0

Commerzbank Flagship-Filiale - Grassfish powert am Ku'damm

Am gestrigen Montag wurde die zweite von insgesamt vier neuen Commerzbank-Filialen eröffnet - Software von Grassfish inklusive. Commerzbank-CEO Martin Blessing will das Filialbanking weiter vorantreiben.
Mann mit Tablet in der Commerzbank-Flagship-Filiale in Berlin (Foto: Commerzbank)
Mann mit Tablet in der Commerzbank-Flagship-Filiale in Berlin (Foto: Commerzbank)

Wie berichtet, gestaltet die Commerzbank ihr Filialkonzept um. Nach zwei Testfilialen in Stuttgart und Berlin sowie einer ersten Flagship-Filiale in Stuttgart wurde nun die zweite Flagship-Filiale eröffnet – diesmal in Berlin.

Direkt zum Mitnehmen: Kreditkarte to go (Foto: Commerzbank)
Direkt zum Mitnehmen: Kreditkarte to go (Foto: Commerzbank)

Seit dem gestrigen Montag kann man auch direkt am Ku’damm die Kreditkarte to go mitnehmen oder via Touchtisch, Videokasse oder Tablet auf die Services der Bank zurückgreifen. Gegenüber der Gedächtniskirche, an der Adresse Kurfürstendamm 237, finden Kunden jetzt auf 730 m² die neue Flagship-Filiale.

Interaktives: Grassfish-Software steuert

Wie auch bei der Ende 2013 eröffneten Pilotfiliale in der Berliner Uhlandstraße werden die interaktiven Anwendungen auf Tablet-PCs und Touch-Screens mit der Digital-Signage-Software von Grassfish verwaltet (siehe Video unten).

Videokasse in der Berliner Filiale (Foto: Commerzbank)
Videokasse in der Berliner Filiale (Foto: Commerzbank)

Wie hoch die CoBanker das Thema hängen kann man zum einen an der Investitionssumme ablesen, die bis 2016 für die Modernisierung der Filialen ausgegeben werden wird: 120 Millionen Euro sind dafür reserviert.

Um den Kunden das neue Konzept schmackhaft zu machen, wurde zudem auf der Privatkunden-Website ein Bereich freigeschaltet, auf dem sich Infos zu den Flagship-Filialen und 360°-Ansichten der Stuttgarter und bald auch der neuen Berliner Filiale finden.

Zugleich bekennt sich auch die Führungsspitze der Bank deutlich zum Multichannel-Ansatz. „Wir sind überzeugt: Filialen haben auch im digitalen Zeitalter mehr Potenzial als viele annehmen“, so Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, gestern in Berlin.

CEO Martin Blessing vor dem Logo, das im Juni 2010 eingeführt wurde (Foto: Commerzbank)
CEO Martin Blessing vor dem Logo, das im Juni 2010 eingeführt wurde (Foto: Commerzbank)

Bis 2016: 220 Millionen für Online und Mobile

Die Commerzbank hatte vor einigen Monaten auch im Web an ihrer Präsenz gefeilt: So wurde das neu aufgefrischte Online-Banking Ende Januar 2014 gelauncht, nachdem es zuvor von 8.000 Mitarbeitern sowie 30.000 Kunden getestet worden war. Für digitale Angebote, die Online-Banking sowie das Mobile Banking umfassen, investiert die Bank bis 2016 insgesamt 220 Millionen Euro.

Kommunikativ ist die Bank seit Langem vor allem mit TV-Werbung unterwegs. Die aktuelle Kampagne unterstützt Aussagen wie das Bekenntnis zum Filialbanking. Derzeit wird dieses in der laufenden Kampagne mit dem Sponsoring der deutschen Fußball-Nationalmannschaft weiter verknüpft und erweitert. Als Marke hatte die Commerzbank durch die Übernahme der Dresdner Bank einen großen Relaunch im Sommer 2010 bewerkstelligt. Damals wurde das alte – ursprünglich grüne – Dresdner Bank-Logo für den Schriftzug der Commerzbank übernommen, und gelb gefärbt, da die Dresdner Bank auf die CoBa verschmolzen und als Marke beseitigt wurde.

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