Pop Up Stores

Nike packt in New York den Schuhkarton aus

- Während des All-Star Weekends hat Nike verschiedene aufmerksamkeitsstarke PoS- und DooH-Aktionen durchgeführt. Um die neue App Nike SNKRS zu promoten nutzte die Marke das Basketball-Umfeld für einen Pop Up Store mit riesiger LED Video Wall. Die Flächen des übergroßen Schuhkartons dienten als Shopping Windows eines virtuellen Shops. von Thomas Kletschke

Pop Up Store Nike Zoom City SNKRS Station (Foto: Nike)

Pop Up Store Nike Zoom City SNKRS Station (Foto: Nike)

Vom 13. bis 15. Februar ging das All Star Basketball-Wochenende über de Bühne. In diesen Zeitraum fielen auch die Aktivitäten des großen Werbungtreibenden. So hatte Nike an der 419 Canal Street einen großen Basketball Court – die Zoom City Arena – aufbauen lassen, der mit LED-Lighting und LED Video-Elementen ausgestattet war (siehe Video 1 unten). Ähnlich blinkende Spielfelder setzt Nike seit etwa zwei Jahren immer wieder bei internationalen Events ein.

Signage, Spiegel und Spots im Pearl Pavillon (Foto: Nike)

Signage, Spiegel und Spots im Pearl Pavillon (Foto: Nike)

Besonderer Hingucker war allerdings der temporäre Pop Up Store – die Zoom City SNKRS Station an der 348 Bowery Street. Mit der SNKRS-Station promotete die Marke ihre neue App SNKRS, die im Frühjahr 2015 zunächst für iOS, später für Android gelauncht wird.

Der übergroße Store war wie einer der bekannten roten Nike-Schuhkartons gestaltet und wurde genutzt, um die neue App zu promoten – und wurde zudem als virtuelles Shopping Window eingesetzt, in dem man besonders rare und limitierte Sneaker erwerben konnte. Dass das Ganze optisch perfekt umgesetzt wurde, kann man auf dem Nike-Instagram-Account nachvollziehen.

Wertvoller als ein Koffer voller Bucks: Museales im Pearl Pavillon (Foto: Nike)

Wertvoller als ein Koffer voller Bucks: Museales im Pearl Pavillon (Foto: Nike)

30 Jahre Jordan Brand

Außerdem gab es in diesem Jahr 30 Jahre Jordan Brand zu feiern – die Sub-Marke von Nike, die aus der Zusammenarbeit mit Basketballstar Michael Jordan entstanden war, und etwa die Air Jordans umfasst, die seit 1984 produziert und seit 1985 für Endkunden vertrieben werden. Die Schuhe und das Markenuniversum rund um His Airness wurden im temporären Pearl Pavillion inszeniert.

Hier nahm man gleich den Madison Square Garden in Beschlag, um eine Mischung aus Museum und modernem Shop mit interaktivem Digital Signage (vereinzelte Multitouch-Kioske und -Displays, RFID-Codes für weitere exklusive Contents für das Publikum) zu kreieren. Im Video 2 bekommt man einen guten Eindruck von dieser Installation. Zudem setzt Nike auch in der Video-Inszenierung auf den öffentlichen und halb-öffentlichen Raum: gegenüberliegende Fensterfronten werden (gegen Ende des Videos) als flächen für Bewegtbild-Content in den Clip miteingebunden.

One thought on “Pop Up Stores: Nike packt in New York den Schuhkarton aus

  1. Wow, das ist wirklich ein tolles Konzept.
    Auch Shopping Center sind eine gute Plattform für Markteinführungen mit Pop-up Läden. Im Open Space in den Köln Arcaden hatten wir von kplus konzept den Wettbewerb „Kalk’s next Pop-up Store“ ausgeschrieben. Der Gewinnerstore „My Hijab“ für islamgerechte Trendmode ist damit sogar in die Bildzeitung und zu RTL gekommen!

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