Autohäuser

In Deutschland und USA – Mazda setzt auf mehr Digital Signage am PoS

- Vor kurzem eröffnete in Seattle das erste Mazda Autohaus, das nach den neuen Retail Design-Vorgaben des Konzerns umgesetzt wurde. Nach den USA werden auch in Europa neu designte Autohäuser eröffnet. Digital Signage spielt eine zentrale Rolle, Screens sollen analoge Werbemittel ersetzen. von Thomas Kletschke

Neues Mazda Autohaus in den USA (Rendering: MNAO)

Neues Mazda Autohaus in den USA (Rendering: MNAO)

In den Vereinigten Staaten hat Mazda sein Konzept für die Autohäuser überarbeitet – Digital Signage wird eine wichtige Säule im Konzept von Mazda North American Operations (MNAO) sein. Nach und nach werden nun Autohändler in Nordamerika das Retail-Konzept übernehmen.

Da werden sicherlich einige zusammenkommen, denn in Mexiko und den USA gibt es nach MNAO-Angaben zusammen rund 700 Mazda Händler. Der Roll out startete im US-Bundesstaat Washington.

Auch in Europa einschließlich DACH wird Mazda nach invidis-Informationen in Kürze den offiziellen Startschuss für ein entsprechendes Programm geben. Bei den deutschen Händlern wird Digital Signage ebenfalls als wichtiges visuelles Medium genutzt werden. Wie es im Detail aussieht, ist momentan noch nicht bekannt.

Mazda of Everett in Seattle wurde als erster der US-Händler nach dem neuen Konzept eingerichtet. Zuletzt hatte der Konzern vor zwei Jahren die Design-Richtlinien geändert, die in das aktuelle Design mit namen „Mazda Evolution“ eingeflossen sind.

Außenansicht eines neuen Mazda Autohauses (Rendering: MNAO)

Außenansicht eines neuen Mazda Autohauses (Rendering: MNAO)

Diese „Evolution“ wiederum wird die 2003 ausgerufene „Retail Revolution“ des Autobauers ablösen, das letzte große Konzept für die Autohäuser, das bis Ende 2006 bei 100 Händlern in den USA realisiert wurde. Auch dieses Retail-Konzept in der Prä-iPhone-Ära sah schon den Einsatz von Multimedia-Technologie vor – damals beispielsweise den Einsatz von PDAs durch Verkäufer.

Farblich sollen warme Farbtöne, Holz und Metall/Alu dominieren. Vor allem soll durch noch mehr Glas im Innenraum der Eindruck von Offenheit verstärkt werden. Kostenloses WiFi und Ladestationen sollen den Kundinnen und Kunden zusätzlichen Service bieten. Große digitale Screens sollen andere Werbemittel ersetzen.

Denn, so der Autobauer in einer Pressemitteilung, man wolle die Kosten senken, die entstehen, wenn veraltete Poster durch neue ersetzt werden müssen. Auf Video Walls und Large Format Displays lassen sich Sondermodelle, bestimmte Konfigurationen, Angebote und ansprechende Contents schnell abbilden, ohne das Kosten für Druck und Versand einkalkuliert werden müssen.

One thought on “Autohäuser: In Deutschland und USA – Mazda setzt auf mehr Digital Signage am PoS

  1. Mazda macht alles richtig so gewinnt man Käufer und Fans.
    Honda dagegen zeigt auf Kununu wie es nicht geht bei 0,6% Marktanteil. Erfahrung eines Honda Mitarbeiters TOTAL CONTROL geschildert auf Kununu.com.
    Es wird ein hohes Arbeitspensum verlangt, die Arbeit muss bis ins kleinste Detail dokumentiert werden. Im Zuge betriebsbedingter Kündigungen wurde gekündigt, ohne Berücksichtigung einer Sozialauswahl (Familienvater drei kleine Kinder). Auf Nachfragen, warum es ihn getroffen hat, sagte die Personalleitung: „Dafür ist hier und heute kein Raum.“ Man kennt den Grund bis heute nicht und das schmerzt, zumal er stets sehr loyal und auch beruflich erfolgreich war!

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