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Education Markt pilotiert derzeit Lösungen mit Sharp

- St. Julian’s, Malta | Im wachsenden Markt für digitale und kollaborative Lösungen im Bereich Bildung setzen Kunden nun vermehrt auf Screens ab 70″. Unter anderem werden dadurch in Großbritannien End of Life Installationen mit Projektoren abgelöst. von Thomas Kletschke

High End Collaboration wird auch im Education Markt benötigt (Foto: invidis)

High End Collaboration wird auch im Education Markt benötigt (Foto: invidis)

Education, das ist ein heterogener und nach Ländern unterschiedlich ausgeprägter Markt für die Hersteller.

Angesichts fehlender Schulen oder Lehrkräfte stehen Ausgaben für interaktive Lernprojekte nicht immer auf Platz 1 der Liste der durchgeführten Investitionen. Auf Platz 1 der Wunschliste vieler Schulen stehen entsprechende smarte Technologien.

Und dies ist in jedem Land identisch. Weltweit und europaweit betrachtet ist Education ein derzeit stark wachsender Markt. Ob Uni in den USA oder College in England: Interactive Whiteboards und Screens für den Einsatz in Collaborative werden geordert, verbaut und zu Netzwerken hinzugefügt.

Neue interaktive Technologien werden von Hochschulen und Schulen verstärkt nachgefragt (Foto: invidis)

Neue interaktive Technologien werden von Hochschulen und Schulen verstärkt nachgefragt (Foto: invidis)

Dabei surft die Branche derzeit auf einer Welle, die ihren Ursprung auch im Lebensalter mancher Projektoren haben. Oder in den anderen Nachteilen, die solche Systeme haben können.

Wichtiger ist aber die Erkenntnis, dass passende Software und vor allem Cloud Software heute das A und O ist. Die Zusammenarbeit von Nutzergruppen über große Large Format Screens im Raum oder in Verbindung mit anderen Orten (alternativer Campus) soll mit BYOD aber zugleich sicher abgebildet werden.

Nur den Multitouch Large Format Screen reinverkaufen, das ist kein Ansatz. Das hat Sharp bereits vor Jahren erkannt, und 2012 mit den Interactive Big Pads eine passende Serie auf den Markt gebracht, die mit der Display Link Software für kollaboratives Arbeiten in Unternehmen und anderen Institutionen gedacht ist.

Mit dem Launch eines speziell nicht für Corporate, sondern für Education gedachten Multitouch Modells hat Sharp nun den vertikalen Markt mit einem eigenen Modell versorgt. Nach wie vor gilt, dass man sich dem Mitteklasse Segment zugehörig fühlt. An dieser Preispolitik wird Sharp nichts ändern, wie Sharps Manager im Gespräch mit invidis bestätigen.

Funktionen wie Skype for Business machen das 80 Zoll PCAP Big Pad auch für Universitäten attraktiv (Foto: invidis)

Funktionen wie Skype for Business machen das 80 Zoll PCAP Big Pad auch für Universitäten attraktiv (Foto: invidis)

Auch die hochpreisigen Screens wie der neue PCAP finden bei privaten oder öffentlichen Schulen, Hochschulen und (Weiter-) Bildungsträgern ihre Abnehmer. Derzeit testen einige Universitäten in Großbritannien verschiedene Geräte.

Auch mit Microsofts 84″ 4K Surface Hub, der samt PC Innereien pi mal Daumen fast das Doppelte von Sharps 80-Zoll PCAPs kostet – wenn der Screen aus der von Redmond im Jahr 2012 gekauften Display Schmiede Perceptive Pixel (PPI) stammt, denn tatsächlich ausgeliefert wird – scheut keiner der Offiziellen von Sharp einen Vergleich.

Im Gegenteil: Wie im Unternehmensumfeld haben auch Bildungseinrichtungen jeder Größe einen Bedarf an neuen interaktiven Möglichkeiten, bei denen die Software und Datensicherheit quasi mit Gütesiegel daherkommt. So sind die Cloud Services, die Sharp für Office Umgebungen anbietet, auch physisch und datenschutzkonform am passenden Ort aufgehoben – in einem Rechenzentrum in Deutschland.

Künftig sollen vermerht Lösungen für den Education Markt auch mit Lösungen der Document Solutions eingesetzt werden (Foto: invidis)

Künftig sollen vermerht Lösungen für den Education Markt auch mit Lösungen der Document Solutions eingesetzt werden (Foto: invidis)

Pünktlich zum Event auf Malta wurde die neue Cloud Software in der Version 2.0 freigegeben. Im Top Segment können mit dem 80″ PCAP Big Pad zudem auch Universitäten oder Forschungseinrichtungen profitieren. Mit Skype for Business, das derzeit in St. Julian’s vorgestellt wird, können entfernt voneinander arbeitende Teams auf verschiedene zusätzliche arten kommunizieren, während sie zugleich gemeinsam Dokumente auf smarte Art bearbeiten.

Mit Partnern wie Crestron und letzlich auch Microsoft arbeitet Sharp nun auch offiziell eng zusammen. Zudem befeuert der von Microsoft weltweit und mit großem werblichen Aufwand betriebene Launch des Surface Hub den Bedarf nach eleganten B2B Lösungen ganz allgemein. Das bestätigen Gespräche mit zahlreichen anderen Marktbeteiligten.

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