Interactive Digital Signage

Warum es sich für Reseller lohnt, die Schulbank zu drücken

- Ob Meeting Room oder Hörsaal: Conferencing allein ist nicht mehr gefragt. Stattdessen erobern ganzheitliche Collaboration Lösungen den DACH Markt. Für die Branche bedeute dies neue Lernprozesse und Chancen, verrät Sharp Manager Markus Eisemann im invidis Interview. von Thomas Kletschke

Lernen fürs Business - hier bei der Inspire Expo 2015 (Foto: invidis)

Lernen fürs Business – hier bei der Inspire Expo 2015 (Foto: invidis)

Die zunehmende Komplexität von Collaboration Lösungen führt dazu, dass sich Reseller noch mehr als bislang mit dem Thema Software auch praktisch beschäftigen müssen.

Auch die Hersteller der Hardware haben dies erkannt, und verstärken ihr Engagement gegenüber den Marktpartnern durch Schulungen. Schließlich haben die Displayproduzenten in den letzten Jahren eine entsprechende Lernkurve hinter sich gebracht.

Neben Sales Experten haben Displayproduzenten in DACH auch Presales Teams aufgebaut. Diese unterstützen die Reseller bei Produktpräsentationen vor Ort. Letztere werden generell wichtiger, denn Interaktion lässt sich schwerer beschreiben, als erleben.

Das enthebt die Wiederverkäufer allerdings nicht davon, selbst die Schulbank zu drücken. Der Handel müsse sich weiter an die Erwartungen der Endkunden anpassen, sagt etwa Markus Eisemann, Manager Sales DACH Visual Solutions bei Sharp Europe. Denn: „Die alleinige Installation eines Displays ist keine Herausforderung – die Erklärung der beiliegenden Collaboration Software, die Einbindung von externen Geräten und die Verbindung von Videokonferenz-Systemen an verschiedenen Standorten erfordert technische Expertise.“

Conferencing- und Präsentations-Lösungen seien online schwer zu vertreiben, so Eisemann. Sharp wolle hierzulande weiterhin eng mit seinen Partnern zusammenarbeiten, damit die Reseller sich mit Hilfe des Herstellers entsprechend fortbilden könnten. In dieser Spezialisierung liege die Chance, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. In den vergangenen Jahren habe Sharp viele Partnerfirmen zu Gold Partnern aufgebaut, die zuvor entsprechende Trainings durchlaufen hätten.

Bei der Vorstellung eines interaktiven Multitouch Screens vor Ort, oder nachfolgend in telefonischer Beratung der B2B Kunden kämen den Branchenpartnern die zuvor erworbenen Qualifikationen zugute – zur Geschäftsanbahnung und zum Anbieten weiterer Services.

In den Unternehmen und Zielbranchen sei der Bedarf an ganzheitlichen Lösungen stark gestiegen. Neben klassischen Einsätzen im Bereich Corporate beobachte man bei Sharp stark gestiegenes Interesse in den Verticals Industrie sowie Bildungswesen, so Eisemann weiter. Von Schulen und Universitäten etwa würden derzeit besonders 70″ Screens für kollaboratives Arbeiten gesucht.

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