Kontrollräume und Leitwarten

Leipziger Messe – neue Video Wall verbessert Sicherheit

- Die Messe in Leipzig hat in ein neues Hybrid Video Security Framework investiert. Neben IP Kameras und Video Workstations wurde in eine Video Wall investiert, auf der Informationen des Video Management Systems in der Leitwarte ausgespielt werden. von Thomas Kletschke

Füllt eine ganze Ecke - und erfüllt einen wichtigen Zweck Video Wall bei der Messe Leipzig (Foto: AG Neovo)

Füllt eine ganze Ecke – und erfüllt einen wichtigen Zweck Video Wall bei der Messe Leipzig (Foto: AG Neovo)

Die Messe in Leipzig ist seit 1895 ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Seit 1917 hat sie sich weltweit unter dem berühmten MM Logo einen Namen gemacht. Während es das Doppel-M noch gibt – es stand ursprünglich für „Muster-Messe“ – wurde und wird natürlich kontinuierlich in das Messegelände investiert.

Dessen Dimensionen sind nicht gerade klein bemessen: ein Ausstellungszentrum mit fünf Ausstellungshallen, insgesamt 111.000 m² an Ausstellungsfläche, ein weiterer, 70.000 m² großer, offener Bereich an Fläche. Pro Jahr werden etwa 1,2 Millionen Besucher von rund 150 Veranstaltungen, Ausstellungen und Tagungen gezählt.

Entsprechend sind verschiedene Innenraum- und Außenraum-Bereiche mit einem CCTV System zu überwachen. Im Jahr 2015 wurde das dafür vorgesehene System weiter optimiert und erweitert. Ziel des Projekts: die Sicherheit von Personen und Gütern auf dem Messegelände soll weiter gewährleistet werden. Alle Bilder und Signale der Videokameras laufen in der Leitstelle zusammen. Sichtbarkeit, Verfügbarkeit und mehrere Speicheroptionen hatten für die Leipziger Messe eine hohe Priorität.

Visualisiert werden die Signale auf einer etwa 2,5 m² großen Video Wall. Zum Einsatz kommen dabei vier PN-46 Screens von AG Neovo. Die Vorbereitungen für die gesamte Installation begannen Anfang 2013. Systemintegrator PKE Deutschland GmbH wurde mit der Umsetzung eines neuen Hybrid Video Security Frameworks beauftragt.

Dazu wurde PKEs hauseigenes Video Management System „Avasys“ mit der Video Wall integriert. Die etwa 2,5 m² große Video Wall nutzt den zur Verfügung stehenden Raum für die größtmögliche Anzeige auf den Screens aus. Signale aus den insgesamt 15 Video Workstations und von den 15 neuen Axis IP Kameras werden ausgespielt. Die Bilder werden dazu via Encoder mit 55 analogen Kanälen übertragen.

Die verwendeten Screens vom Typ PN-46 sind mit 700 cd/m² High Brightness Panels ausgestattet (5,4 mm Bezel Bild-zu-Bild). Die für den 24/7 Betrieb gedachten Screens sind mit Anti Burn In Technologie, Wärmesteuerungssensor und robustem Metallgehäuse ausgestattet.

Mit der Tiling Funktion der PN-46 arbeien das Avasys System und die Video Wall zusammen. Da Bewegtbild bei der Anwendung wichtig ist, kommen auch die Advanced Image Platform (AIP) Technologie von AG Neovo sowie Rauschunterdrückung, De-Interlacing und 3D-Combfilter zum Einsatz.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.