Quick Service Restaurants

McDonald’s Next – Individualität prägt die weltweit modernste Filiale

- Im Admirality Centre von Hong Kong hat McDonald’s das neue und weltweit erste Konzeptrestaurant McDonald’s Next eröffnet. In der neuen Filiale können Kunden ihre Burger und Salate so individuell gestalten, wie es bei dem QSR Anbieter bislang nicht möglich war. Das Next ist mit zahlreichen digitalen Medien ausgestattet. von Thomas Kletschke

Eingang des McDonald's Next in Hong Kong (Foto: McDonald's)

Eingang des McDonald’s Next in Hong Kong (Foto: McDonald’s)

In Hong Kong hat die dortige Landesgesellschaft von McDonald’s nun die weltweit erste McDonald’s Next Filiale eröffnet. Die im Admirality Centre gelegene Testfiliale zeigt, was McDonald’s weltweit im Sinn hat: Customizing und Komfort für den Kunden, höhere Margen durch zusätzliche Bestelloptionen.

Salatbar in der Next Filiale (Foto: McDonald's)

Salatbar in der Next Filiale (Foto: McDonald’s)

Technologisch setzt der Konzern in Hong Kong auf die im vergangenen Jahr auch hierzulande offiziell eingeführten und ausgerollten technischen Möglichkeiten, wie sie sich prototypisch im neu eröffneten Flagship am Frankfurter Airport finden: Digital Menu Boards, touchbasierte Easy Order Terminals und weitere Screen-basierte Systeme.

Was Next so interessant macht: Hier wird die Individualisierung weitergetrieben. Denn in sechs Schritten können Kunden ihren kompletten Burger zusammenstellen, inklusiver aller denkbaren (und wohl auch: undenkbaren) Beilagen, Saucen und Co. So lassen sich Ananas und Champignons samt Barbecue Sauce zu einem mit Tomaten und Quinoa auf einem mit Cheddar verfeinerten Beef zusammenstellen.

Eine 2x2 Video Wall gehört zur Ausstattung (Foto: McDonald's)

Eine 2×2 Video Wall gehört zur Ausstattung (Foto: McDonald’s)

Um das Ganze auch glaubhaft als eine neue Form von Quick Service Angeboten rüber bringen zu können, wird Wert auf eine gute Ausstattung des Restaurants gelegt. Ambient Lighting, edle Salatbar, andere Verpackungen. Bei Letzteren gilt: Pommes, ja bitte – aber nicht im Papptütchen, sondern im kleinen Metallkörbchen, das als edle Variante der großen klassischen Frittierkörbe daherkommt.

In der Testfiliale hat McDonald’s offenbar teilweise eine neue Variante von Easy Order Terminals installieren lassen, die mit ihrer Aluverkleidung massiver aussehen, als die in weiß gehaltenen, international und auch hierzulande bislang ausgerollten Modelle. Auch eine Video Wall in 2×2 Matrix findet in Hong Kongs neuem und dem weltweit modernsten Mackie Platz. Im Außenbereich der Filiale (vgl. Aufmacherfoto) ist ebenfalls ein hochwertiger Screen verbaut, der Appetit auf einen Restaurantbesuch machen soll.

McDonald's Next - offenbar neue Generation von Easy Order Teminals (Foto: McDonald's)

McDonald’s Next – offenbar neue Generation von Easy Order Teminals (Foto: McDonald’s)

Wer Wert auf Bedienung am Tisch legt, kann sich nach 18 Uhr das georderte Essen an den Tisch bringen lassen. Die Wartezeit kann man hier sinnvoll nutzen, und die mitgebrachten eigenen Mobile Devices am Tisch direkt aufladen.

Auch die Thekenbereiche kommen nochmals feiner daher: So gibt es eine in Alu gehaltene Salatbar, die richtig schick daherkommt.

Ob und in welcher Form das Konzept weltweit ausgerollt wird, ist unklar. Auch für Deutschland machte McDonald’s auf invidis Nachfrage keine konkreteren Angaben. UPDATE: Inzwischen teilte McDonald’s mit, man konzentriere sich hierzulande „voll auf die Umsetzung unseres Konzepts des ‚Restaurant der Zukunft'“ – gemeint ist das in Frankfurt im März 2015 gezeigte Konzept.

Nach 18 Uhr wird am Tisch bedient (Foto: McDonald's)

Nach 18 Uhr wird am Tisch bedient (Foto: McDonald’s)

Allerdings lässt sich schnell erkennen, dass das Next Konzept eine kleine, aber bedeutsame und logische Fortentwicklung des zuletzt eingeführten Modells darstellt. Im Erfolgsfall – sprich: deutliches Mehr an Umsätzen – wäre ein schneller Roll out einer signifikanten Größe von McDonald’s Next Quick Service Restaurants gut vorstellbar.

Dann könnten auch die bekannten Lieferanten der Systeme für Digital Signage und Payment profitieren. Bekanntlich gehört zumindest in Deutschland und Österreich NEC zu den Hardwarelieferanten. Im deutschen und vielen anderen europäischen Märkten ist Visual Art der Generalunternehmer beim deutschlandweiten Digital Signage Roll out der modernen Filialen im Geschäft. Gemeinsam mit den Partnern GIS (Gundlach – ehemals ISS) und Visual Art Technology ist man für Montage, Software und technischen Service verantwortlich.

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