Studie

Südkoreas Digital Signage Industrie in vier Jahren

- Bis 2020 wird sich der Produktionswert für Digital Signage in Südkorea kräftig nach oben bewegen, hat Digitimes Research errechnet. Zugleich zeigen die Zahlen: Sensorik und Multitouch werden wichtiger. von Thomas Kletschke

Digital Signage Screens aus den angekündigten Tizen Serien PHF und PMF (Foto: Samsung)

Digital Signage Screens aus den angekündigten Tizen Serien PHF und PMF (Foto: Samsung)

Etwa 1,912 Milliarden Euro ist der Digital Signage Markt in Südkorea im Jahr 2016 wert. Diese Zahl bezieht sich auf den Produktionswert beziehungsweise Herstellungs- und Herstellerwert der DS Industrie Südkoreas. Und dieser Wert könnte sich rasant weiter nach oben bewegen, das berichten die Marktforscher von Digitimes Research, die sich auf Schätzungen des Basis Electronics and Telecommunications Research Institute beziehen.

Die Forscher errechnen für 2016 einen Produktionswert von 2,55 Billionen KWR, also etwa 1,912 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 soll der Wert dann schon bei 3,97 Billionen KWR liegen, umgerechnet etwa 2,977 Milliarden Euro.

Demnach wäre also eine Steigerung von etwa 155 % von 2016 bis 2020 zu erwarten. Die unter Digital Signage fallende Displayindustrie in Südkorea (Produktionswert für Displays die in Digital Signage genutzt werden) kommt nach Berechnungen von Digitimes Research auf 1,7 Billionen KWR (1,83 Milliarden Euro) Produktionswert im Jahr 2016. Sie erwartet eine Steigerung des Produktionswerts von etwa 143 %. Denn 2020 soll der Digital Signage Produktionswert für Displays bei 2,44 Billionen KWR liegen.

Digitimes Research führt damit weitere Veränderungen an, die die Digital Signage Industrie Südkoreas in diesem Zeitraum erleben wird: noch weiter weg von der ökonomischen Bedeutung des Displays.

Denn zugleich wird das Verhältnis des Produktionswerts der Displays zum Produktionswert für Digital Signage insgesamt wird kleiner, von 66,7 % auf 61,5 %, so die Analysten. Sprich: In der Digital Signage Industrie werden andere Arten von Produkten oder Services einen Teil der ökonomischen Display-Zentriertheit übernehmen. Der Trend zum Interactive Digital Signage ist ihnen zufolge die Ursache: Touch und damit verbundene Technologien wie Sensorik werden wichtiger.

Nach dieser Unterteilung in vier Typen definiert Digitimes Research Digital Signage in Südkorea: „unconnected non-interactive models for static information or advertising content displays; unconnected interactive models which enable users to choose content; connected non-interactive ones which display information but do not allow users to choose content; and connected interactive models which enable collection and analysis of information about users and can maximize advertising.“

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