Broadsign bietet Signage-Transparenz

Wie weiß ein Inserent auf einer DOOH-Plattform (DOOH: Digital-Out-of-Home), ob seine Werbespots zu den gebuchten und vereinbarten Zeiten ausgestrahlt werden? Er kann es ohne manuelle Überwachung kaum kontrollieren, zumindest bisher nicht. DOOH-Netzwerke haben normalerweise vielseitige Kontrolle darüber, welche Meldung an welchem Ort gesendet wird, ob die Bildschirme eingeschaltet sind und ob die Anzeigen mit den richtigen Inhalten ausgestrahlt werden.

- von Ralf Sablowski

Broadsign will gemeinsam mit Arbitron die Transparenz für Werbekunden erhöhen.

Komplexe Steuerung und das Reporting stellen eine logistische Herausforderung für Netzwerke  und Anwendungen dar. Um die Transparenz für die Betreiber zu erhöhen und mehr Vertrauen zu schaffen, hat das US-Unternehmen Broadsign International mit Arbitron eine Partnerschaft geschlossen. Die Kundenbasis von BroadSign umfasst etwa CBS, ChannelM oder Zoom Media. Zum Einsatz kommt dabei die von Arbitron entwickelt PPM-Technologie (Portable People Meter). Dabei handelt es sich um eine Art Pager, der von jedem Mitglied einer Versuchsgruppe mit sich getragen wird. Das Gerät erkennt und wertet spezielle Audio-Signage aus, die von einer Digital Signage Station ausgestrahlt werden. Ursprünglich zum Nachweis der Radionutzung konzipiert, soll diese Technologie nun auch zur Reichweitenmessung von Digital Signage eingesetzt werden.

(rs)

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