Deutsches Meeresmuseum nutzt Digital Signage

Seit Anfang 2009 setzt das Deutsche Meeresmuseum Stralsund inkl. des Ozeaneums verstärkt auf digitale Kommunikation. Interessant ist vor allem die Einbindung unterschiedlicher Hardware für die Besucher. Der Anbieter m.i.b aus Haan im Rheinland hat beide Häuser kompetent beraten, beliefert und vor Ort geschult.

- von Ralf Sablowski

Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund setzt auf Digital-Signage-Lösungen.

Der Projektstart erfolgte vor etwa zwei Jahren mit der Lieferung industrietauglicher Panel-PCs mit Touchscreen. Das Meeresmuseum zeigte damit eine interaktive Flash-Präsentation über Meeresschildkröten. Diese Geräte wurden im Januar 2009 durch eine große Anzahl des Informationsterminals „Abida“ ersetzt. Dabei legte das Museum sehr viel Wert darauf, dass Kinder die Inhalte bequem betrachten und steuern können. Die Terminals weisen eine Gesamthöhe von 140 Zentimetern auf, die Bildschirmmitte liegt bei etwa 125 Zentimetern. Damit ist der Touchscreen auch für junge Besucher oder Rollstuhlfahrer gut erreichbar.

Wurden die die Terminals bislang konventionell per PC gesteuert, will das Meeresmuseum bis Jahresende alle PCs gegen Digital-Signage-Clients austauschen. Zum Einsatz kommt dabei das Digital-Signage System „PIN“ von m.i.b. Der Leiter der IT-Abteilung des Deutschen Meeresmuseums, Heiko Haack, erklärt: “Das bestechende für uns ist, das wir superschnell die Inhalte über das Webinterface vorbereiten und ändern können. Ich kann mich von jedem PC hier im Hause einloggen, Inhalte aktualisieren, Ticker ändern und neue Präsentationen testen. Wenn ich möchte, ist dies auf jedem Terminal unterschiedlich möglich, oder ich gruppiere die Terminals nach Ausstellungen.“

Für das hausinterne Kino des Ozeaneums wird ebenfalls PIN genutzt. Die PIN-Box, die den DVD-Player hinter dem Kinobeamer ersetzt, spielt die Videos über Tier- und Artenschutz in einer vordefinierten Reihenfolge verschleißfrei ab. Neue Videos können die IT-Mitarbeiter binnen weniger Minuten in die Playlist integrieren. Im Vorraum des Kinos wurde ein 26-Zoll-Einbaumonitor von m.i.b in die Wand verbaut. Hier sorgt die PIN-Box für eine Filmvorschau. Die schon auf dem Server gespeicherten Filme werden in einem Fenster für einige Sekunden angespielt, um die Vorschau herum werden Titel und Laufzeiten angezeigt.

Der Ausbau der Digital Signage Installation geht weiter. Zuletzt hat das Ozeaneum im Sommer 2009 eine ca. 25 Quadratmeter große Outdoor-Video-Wall vor dem Eingang des Hauses installieren lassen, die wartende Besucher informiert und unterhält. Inzwischen steuert PIN auch diese LED-Wand. Dank der neuen Steuersoftware können jetzt auch Trailer, Werbefilme oder aktuelle Informationen schnell eingespielt werden. Zudem bietet PIN die Möglichkeit, RSS-Feeds oder individuelle Ticker einzublenden.

(rs)

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