Wall AG erhält Innovationspreis 2009

- Dem international tätigen Außenwerber und Stadtmöblierer Wall AG wurde zusammen mit der Werbeagentur Jung von Matt / Spree im Anschluss an den Frankfurter Plakattag der begehrte Out-of-Home Award 2009 für die Innovationskampagne des Jahres verliehen. Die Kreativkampagne „Es passiert, wenn niemand hinsieht“ für den Kunden Amnesty International wurde durch die Installation eines Flatscreens und eines Facetracking-Sensor der Firma Vis-à-pix in City-Light-Poster-Vitrinen der Wall AG ermöglicht. von Ralf Sablowski

Mehrfach ausgezeichnet: Amnesty-Kampagne.

„Es passiert, wenn niemand hinsieht.“ Auch während Du auf einen Bus wartest. So vorstellbar nahe wird die Botschaft für den Passanten vor der Facetracking-Vitrine. Man steht an einer Bushaltestelle in einem Wartehäuschen und schaut auf die Werbevitrine. Zunächst nichts Besonderes, man sieht ein Paar, das sich in den Armen hält. Darunter der Slogan „Es passiert, wenn niemand hinsieht“. Man guckt wieder weg – ganz normal. Und genau in diesem Moment, passiert es: Der Mann erhebt die Hand gegen seine Frau und schlägt sie. Ein Bild für häusliche Gewalt. Der Facetracking-Sensor in der interaktiven Werbevitrine erkennt die Bewegungsänderung des Betrachters und reagiert darauf mit einem Bildwechsel. Diese Innovation beeindruckte Kunden wie die Branche gleichermaßen.

Genau für dieses Projekt erhielt die Wall AG den Out-of-Home Award 2009, den das Branchenmedium Horizont für die besten Außenwerbekampagnen vergibt. Daniel Wall, der Vorstandsvorsitzender der Wall AG, zeigte sich über die Ehrung sehr erfreut: „Unser Unternehmen hat den Anspruch, den Werbetreibenden herausragende Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik mit dem Ziele höchster Kundenaufmerksamkeit zu bieten“. Der Award ist bereits die die fünfte Auszeichnung für die Facetracking-Installation der Wall AG.  (rs)

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