Brightsign macht Literaturgeschichte lebendig

- Mehr als hundert Brightsign-gesteuerte interaktive Videobildschirme veranschaulichen und erzählen im Nationalen Literaturwissenschaftlichen Museum der Niederlande die Geschichte holländischer und flämischer Literaten von Ralf Sablowski

Letterkundig Museum Den Haag

Brightsign-Systeme erwecken Literatur im Museum zum Leben.

Im Letterkundig Museum in Den Haag sind jetzt umfangreiche Renovierungsarbeiten abgeschlossen, bei denen insgesamt 115 Brightsign-Mediaplayer installiert wurden. 100 Geräte dienen zur Steuerung der LCD-Bildschirme in der Schriftstellergalerie, dem Pantheon, 8 für Kurzdistanz-DLP-Projektoren und 7 für einzelne Kiosk-Anwendungen.

Die Installation ist Bestandteil eines dreijährigen Renovierungsprojekts und wurde vom Systemintegrator Visual Hardware Services BV in Zusammenarbeit mit Innenarchitekten und -einrichter Opera Amsterdam und der AV-Agentur Museumstudio Amsterdam durchgeführt.

Die Pantheon-Galerie präsentiert in Form einer Wall of Fame 100 literarische Persönlichkeiten aus 1000 Jahren Geschichte. Jeder der kleinen LCD-Displays wird von einem interaktiven Brightsign-Sign Controller gesteuert und bildet, gemeinsam und synchronisiert mit den übrigen, eine kontinuierliche Video- und Tonkulisse aller 100 Displays.

Der Besucher kann die Videowand an jeder Stelle durch einen Knopfdruck oder das Abnehmen des Audioapparats am Bildschirm des betreffenden Literaten unterbrechen. Die individuelle Geschichte des jeweiligen Autors wird dann wiedergegeben, und nach Beendigung springt das Display wieder in den allgemeinen Videoscape-Modus zurück.

Filme, Theaterstücke und Prosa-Lesungen

In der Nähe des Pantheon wurden sieben interaktive HD410-Mediaplayer in speziell entwickelte Kabinen eingebaut, in denen der Besucher sich Filme und Theaterstücke ansehen oder berühmte Gedichte und Prosa-Lesungen anhören kann. Die Autorensoftware BrightAuthor ermöglicht Interaktivität, da man über Abspiellisten bestimmte Inhalte einem Knopf, Taste oder ähnlichen Vorrichtung zuordnen kann. Interner Speicherplatz kann überdies genutzt werden, um das Nutzerverhalten zu verfolgen und Anwenderstatistiken zu erstellen, um besser zu verstehen wie die Besucher mit dem Display interagieren.

Videoprojektionswand

Weitere acht voll ausgestattete HD1010-Player bilden eine riesige Videoprojektionswand. Helle Ultra-Short-Throw-Projektoren zeigen auf den Museumsänden Videoimpressionen der täglichen Arbeit eines Schriftstellers. Hier erfolgt die Synchronisierung der Datensignale der HD1010-RJ45-Ports über einen Netzwerk-Hub. Diese benutzt man normalerwesie für eine Standard-Ethernet-10/100 Mbit/s-Verbindung. (rs)

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