In Tokio erkennen Smart Displays den Betrachter

- Werbung genau zugeschnitten auf den Betrachter – in Tokio ist das heute schon Wirklichkeit. 27 Smart Displays werden dort derzeit ein Jahr lang an diversen U-Bahnhöfen getestet. Betrieben wird das Digital Signage Promotion Project von einem aus elf Bahngesellschaften gebildeten Konsortium. Bei dem Pilotprojekt erkennen die Werbedisplays durch eine integrierte Kamera und eine Spezialsoftware Geschlecht und Alter der Passanten. Nach Angaben eines Sprechers erkennt die Software die Daten schon dann, wenn der Betrachter eine Sekunde auf das Display blickt. von Ralf Sablowski

Tokio Stadtansicht

Interaktive Werbung testet ein Konsortium an U-Bahnhöfen in Tokio.

Ziel der Betreiber ist es, mit den gewonnenen Daten Informationen über die Gruppen zu erhalten, die sich zu bestimmten Zeiten vor den Werbetafeln bewegen. Die Werbung könnte dann speziell auf die Mehrheit dieser Gruppen zugeschnitten werden. Je genauer die erfassten Daten sind, desto zielgerichteter die Werbung. So könnten die Kameras vielleicht am Ende auch Informationen darüber liefern, wer über Kopfhörer Musik hört (neue CDs promoten!) oder Frauen erkennen, die besonders für Modebotschaften empfänglich sind. (rs)

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