Amscreen und BP starten Pilotprojekt in Deutschland


Der führende britische Netzwerkbetreiber Amscreen plant, aufs europäische Festland zu expandieren. In Deutschland läuft bereits ein erstes Pilotprojekt, gab Yasmina Siadatan, Business Development Manager Amscreen Healthcare, auf der Münchner Digital Signage Konferenz bekannt.

Wie Siadatan im invidis-Interview mitteilte, hat Amscreen aktuell acht Aral-Tankstellen (Deutsche BP) in Deutschland mit Screens ausgestattet. Diese werden drei Monate, also bis Jahresende, im Testbetrieb sein. Dann werden beide Unternehmen Anfang 2011 Bilanz ziehen. Geplant sei aber ein weiterer Ausbau des Netzes sowie eine Expansion in weitere europäische Länder.

In Großbritannien hat Amscreen bereits alle BP-Tankstellen ausgerüstet. Zudem ist das Unternehmen im Gesundheitsbereich und Lebensmitteleinzelhandel sehr aktiv. In den vergangenen zwei Jahren installierte Amscreen 3000 Screens, im kommenden Jahr sollen bis Juni allein im LEH noch einmal 1000 dazu kommen. Damit ist das Unternehmen führender britischer Netzwerkbetreiber.

Für dieses Wachstum trotz der Wirtschaftskrise, die gerade den britischen Markt heftig getroffen hat, hat Siadatan eine einfache Erklärung: „Wir produzieren und übernehmen alles in-house, also die Soft- und Hardware, Vermarktung und den Vertrieb. Unser Motto ist: Keep it simple.“

Das heißt bei Amscreen, das man sich nur auf die Kernbereiche konzentriert und das Netzwerk nicht auf andere Bereiche ausweiten möchte. Zudem gibt es die Screens nur in einer Größe, nämlich 90 Zoll, und sie sind nur für den Indoor-Einsatz geeignet. Die Bildschirme werden den Tankstellen und Händlern kostenlos zur Verfügung gestellt, Amscreen erhält dann Anteile aus den Werbeeinnahmen.

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