NCR setzt Multichannel-Strategie fort

- Das US-amerikanische Technologieunternehmen NCR übernimmt Mobiqa und möchte damit seine weltweite Plattform für mobile SB-Lösungen erweitern. Mobiqa ist weltweiter Anbieter von Inhalten für Mobilgeräte, Tickets, Bordkarten, herunterladbare Anwendungen (Apps) und Coupons für die Reisebranche, den Entertainment-Sektor und den Einzelhandel. Durch die Kombination mit den Selbstbedienungslösungen von NCR könnten Verbraucher in unterschiedlichen Branchen nahtlos zwischen SB-Kiosksystemen, online und mobilen Vertriebskanälen wechseln. von Stefanie Schömann-Finck

NCR übernimmt Mobiqa

 
Durch die Übernahme erhält NCR ein weltweites Kompetenzzentrum für mobile Technologien im schottischen Edinburgh. Es wird das bestehende Forschungs- und Entwicklungszentrum von NCR in Dundee ergänzen. NCR und Mobiqa versprechen sich davon Synergieeffekte aus ihren bereits vorhandenen Lösungen. Diese werden auf unterschiedliche Branchen ausgedehnt, zunächst wird sich das Kompetenzzentrum auf die Reisebranche konzentrieren.
 
„Diese strategische Übernahme erfolgt im Einklang mit dem Engagement von NCR, unsere mobile Plattform auszubauen, um die Umsetzung unserer integrierten, Multikanal-Strategie zu unterstützen“, so John Bruno, Executive Vice President von NCR. „Wir setzen uns dafür ein, die Nutzungsqualität für die Verbraucher bei der Interaktion mit Unternehmen zu vereinfachen, indem wir ihnen die Möglichkeit anbieten, verschiedene Vertriebskanäle wie Internet, Handy oder SB-Kiosksysteme nahtlos zu nutzen.“

NCR setzt verstärkt auf Multichanneling und folgt damit einem Trend, der besonders im Handel zu erkennen ist. Denn stationärer Handel, Online-Shops und mobile Lösungen stehen in Konkurrenz. Handelsunternehmen, die auf verschiedene Kanäle setzen, profitieren allerdings. Denn die Kanäle befruchten sich gegenseitig, Kunden werden gebunden und die Gesamtumsätze steigen. Handelsexperten sehen deshalb im Multikanal-Vertrieb große Chancen. Während in den USA Multichanneling bereits recht weit vorangeschritten ist, setzen in Deutschland jedoch bisher nur wenige Händler darauf.

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