Playboy-Prinz geprellt

Affäre um 150 Bildschirme

Der Bruder des Sultans von Brunei ist Opfer eines betrügerischen Pärchens geworden. Die Beiden sollen laut Spiegel Online den auch als Playboy-Prinzen bekannten Jefri Bolkiah um insgesamt sieben Millionen Dollar erleichtert haben. Nun verhandelt das Gericht über den Fall. Unter anderem wird das Parr beschuldigt, bei der Ausstattung des in Prinzenhand befindlichen New York Palace Hotel mit Plamabildschirmen vier Millionen Dollar unterschlagen zu haben.

Das britische Rechtsanwaltspaar Thomas und Faith Zaman ist wegen Unterschlagung angeklagt, weist die Anschuldigungen allerdings zurück und behauptet seinerseits, Jefri Bolkiah schulde ihnen ein Honorar in Höhe von zwölf Millionen Dollar.

Der Prinz hatte die beiden Briten 2004 beauftragt, seinen Besitz zu verwalten. Darunter auch das luxuriöse New York Palace Hotel an der Madison Avenue. Zwei Jahre später beschuldigte er sie, Millionen unterschlagen zu haben. So soll Faith Z. auf Kosten seines Arbeitgebers eine Geburtstagsparty für seine Liebste organisiert und die Renovierung ihres Hauses bezahlt haben, schreibt die „New York Daily News“.
Außerdem soll das Paar eine von Zaman selbst kontrollierte Firma damit beauftragt haben, das New York Palace Hotel mit 150 Plasmabildschirmen auszustatten. Der Auftrag kostete vier Millionen Dollar, so die Anwälte des Prinzen. Das macht rund 26.700 Dollar pro Bildschirm – ein stattliches Sümmchen für eine Hotel-Standardausstattung.

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