Wall digitalisiert weitere Bahnhöfe

Das Jahr 2010 war für die Digital Signage-Branche ein sehr erfolgreiches und dynamisches und die Aussichten für 2011 sind ähnlich. Doch was genau erwarten die Marktteilnehmer vom neuen Jahr, welche Hoffnungen und Bedenken haben sie? Invidis hat Branchenvertreter gebeten, die aktuelle Situation zu bewerten und einen Ausblick auf 2011 zu geben.

- Im heutigen Gastbeitrag verrät Christian Vogel von der Wall AG, was das Unternehmen in diesem Jahr plant. von Stefanie Schömann-Finck

Christian Vogel, Leiter Abteilung Digital Outdoor / Innovation, Wall AG

2010 – Das Jahr des Aufbruchs

Christian Vogel / Leiter Abteilung Digital Outdoor / Innovation, Wall AG

Das Jahr 2010 war für die Wall AG durchweg ein sehr erfolgreiches Jahr, insbesondere aber für den Bereich Digital Outdoor, mit dem wir im vergangenen Jahr erstmals gestartet sind. Im Juli 2010 konnten wir die Eröffnung des Berliner U-Bahnhofs Friedrichstraße als ersten U-Bahnhof mit ausschließlich digitalen Werbeträgern feiern. Rund 400 Gästen konnten wir erstmals unser innovatives Konzept der digitalen Rauminszenierung vorstellen. Der Chip-Hersteller Intel warb als erster Kunde einen Monat lang exklusiv auf den digitalen Werbeträgern.

Zum Ende des Jahres 2010 können wir für diesen neuen Arbeitsbereich bereits eine sehr positive Bilanz ziehen. Das Konzept der digitalen Rauminszenierung überzeugt den Markt. Nach Intel warben weitere große Marken im U-Bahnhof Friedrichstraße, so zum Beispiel easyjet, ZDF_neo, Nokia, Beck’s und zuletzt im Dezember IKEA. Innerhalb kurzer Zeit waren die digitalen Flächen bis zum Jahresende ausgebucht und auch für das neue Jahr verzeichnen wir schon heute einen sehr guten Buchungsstand. Dabei profitieren die Werbetreibenden insbesondere vom hohen Kreativpotential unseres Konzepts. Ihre Werbeinhalte werden nicht nur einfach auf einem Bildschirm präsentiert, sondern können durch die interaktiven Schaltmöglichkeiten der Displays tatsächlich regelrecht inszeniert werden. Ein wichtiger Anreiz sind auch die bestehenden Möglichkeiten zur direkten Interaktion mit den U-Bahn-Fahrgästen, zum Beispiel in Kombination mit den zwei in den Bahnsteig integrierten bluespot Terminals der Wall AG. Diesen Standort passieren rund 47.500 Fahrgäste am Tag: Geschäftsleute, Mitarbeiter der nahen Botschaften und politischen Institutionen, Touristen aus der ganzen Welt, Studenten und Schüler. Es gibt nur wenige Standorte in Berlin, an denen so viele verschiedene Zielgruppen gemeinsam erreicht werden können.

Im neuen Jahr wollen wir dieses erfolgreiche Konzept auch an anderen Standorten in der deutschen Hauptstadt etablieren. Hierzu sind die Planungen bereits angelaufen.

Langfristig wollen wir natürlich nicht nur im Bahnhofsbereich mit digitalen Werbeträgern überzeugen. Unser Ziel ist eine Etablierung von digitalen City Light Boards im öffentlichen Straßenland. Den Werbeträger hierfür haben wir in technischer Produktreife bereits entwickelt und auch erfolgreich getestet.

Generell wird der Bereich DOOH im neuen Jahr mit Sicherheit weiter wachsen, auch wenn sich der genaue Umfang aktuell noch nicht klar ermessen lässt. Die Weiterentwicklung und das Wachstum von digitaler Außenwerbung ist aber ein wichtiger Baustein, um das übergeordnete Ziel unserer Branche, den Anteil der Außenwerbung im Mediamix zu erhöhen, zu erreichen.

Ausblick 2011 – Weitere Gastbeiträge lesen Sie hier

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