Digital Signage Professionell

Digitales Lernen

- Was in anderen Ländern längst üblich ist, hat sich in 2010 auch in Deutschland etabliert: Digital Signage an Schulen und Universitäten. Der Bildungsbereich wird für die Anbieter zunehmend interessant, da er nicht abhängig vom Werbemarkt ist. Die Erfolgsaussichten sind allerdings durchwachsen. von Stefanie Schömann-Finck

Der Bildungsbereich als neue Chance

Auf allen Messen war deutlich spürbar, dass der Bildungssektor in den Fokus der Digital Signage-Anbieter gerückt ist, sie waren zum Beispiel auf der didacta vertreten, auf der ISE stellte Samsung sein interaktives Whiteboard vor und NEC präsentierte neue Angebote und eine eigene Website für den Bildungsbereich. Das Digitale Schwarze Brett von Heineking verkauft sich auch in diesem Jahr erfolgreich.

Schulen und Universitäten öffnen sich den digitalen Medien und mit den finanziellen Mitteln aus den Konjunkturpaketen sind erstmals Anschaffungen in großem Maße möglich. Trotzdem treffen interaktive Whiteboards und Co. noch immer auf Vorbehalte. Viele Lehrer scheuen sich vor der Technik und wissen nicht, wie sie richtig eingesetzt werden kann.

Neben den technischen Schulungen und Fortbildungen müssen Anbieter deshalb auch didaktische durchführen. Nur dann wird Digital Signage in der Bildung von Erfolg gekrönt sein. Zudem muss sich 2011 zeigen, inwieweit die notwendigen Mittel nach den Finanzspritzen 2009 und 2010 überhaupt noch bereitstehen.

Der Planet Reseller wird 2011 den Trend thematisieren und in einem eigenen Bereich über das digitale Klassenzimmer informieren.

Ausführliche Informationen zu den Chancen von Digital Signage in der Bildung gibt es im invidis-Magazin Digital Signage Professionell.

Das war der letzte Teil der Serie „Das war 2010“. Die Jahresrückblicke 2010 finden Sie hier:

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