Self-Check-in im Krankenhaus

- Das Klinikum Ingolstadt und NCR haben die Einführungsphase des automatisierten Krankenhaus-Check-ins nun erfolgreich abgeschlossen. Die deutschlandweit erste NCR Patientenanmeldung wurde im Herbst vergangenen Jahres in Ingolstadt installiert. Das System soll den Patienten mehr Komfort, dem Krankenhaus weniger Kosten und dem Personal mehr Zeit bescheren. von Stefanie Schömann-Finck

Check-in-Terminal im Ingolstädter Klinikum

„Wir freuen uns, dass ein für seine Patienten- und Serviceorientierung bekanntes Krankenhaus wie das Klinikum Ingolstadt das erste ist, das unsere SB-Lösungen für das Gesundheitswesen im deutschen Markt einführt“, erklärt Lars Kliefoth, Industry Director Healthcare Central Europe bei NCR. „NCR Healthcare Lösungen bauen auf SB-Lösungen auf, die aus anderen Branchen bestens bekannt sind – zum Beispiel Geldautomaten, SB-Kassen oder Check-In- Terminals an Flughäfen.“

Tatsächlich hat das Krankenhaussystem Ähnlichkeit mit einem Check-in-Terminal am Flughafen: Die Patienten melden sich bei ihrer Ankunft am Kiosk selbstständig an und können Daten selbstständig bereit stellen. Sie können ihre Krankenversicherungskarte einlesen, ihre Kontaktdaten einsehen und aktualisieren. Die erfassten Daten werden verschlüsselt mit dem Krankenhaus-Informations-System (KIS) abgeglichen und direkt eingespeist. Dadurch erhalten die Patienten vorausgefüllte Datenfelder, was die Erfassung deutlich vereinfacht und Zeit spart. Die Mitarbeiter können die am Kiosk eingelesenen Daten direkt in der SAP Maske einsehen, abgleichen und zur Weiterverarbeitung nutzen. In einer nächsten Ausbaustufe werden sie auch Fragebögen oder Einverständniserklärungen ausfüllen und eine Übersicht über gegebenenfalls vorhandene Wartezeiten erhalten können.

„Wir sind immer auf der Suche nach technologischen Verbesserungen – ob auf Klinik- oder Verwaltungsseite –, um die Patientenpflege und -kommunikation zu verbessern“, sagt Thomas Kleemann, Leiter IT beim Klinikum Ingolstadt. „SB-Technologie ermöglicht uns, Prozesse zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern, so dass für den Patienten ein spürbarer Mehrwert entsteht.“ In Ingolstadt hofft man, dass durch die SB-Kioske das Krankenhauspersonal entlastet wird und mehr Zeit für die Betreuung der Patienten hat.

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