Telekom bietet neue Chancen für digitale Außenwerbung

Die Telekom wird den Bereich Mobile Werbung ausbauen, das gab das Unternehmen heute bekannt. Noch 2011 sollen neue Formate und Kanäle entwickelt und die Vermarktung auf weitere Länder ausgedehnt werden, zum Beispiel nach Nordamerika.

- Mittelfristig sind Kampagnen über verschiedene Medien hinweg geplant, unter anderem auch für die digitalen Außenwerbeflächen. von Stefanie Schömann-Finck

Nicht nur das Handy soll zur mobilen Werbung genutzt werden

Die Telekom ist bereits in mehr als zehn europäischen Märkten mit mobiler Werbung aktiv. Dazu gehören auch die kürzlich in Deutschland und Griechenland gestarteten Opt-in-Messaging-Programme, die Kunden auf freiwilliger Basis mit personalisierten Werbeinhalten per SMS und MMS informieren.

Technisch basieren die Angebote auf einer weltweit einheitlichen Plattform, die laut Telekom alle Kernanforderungen erfülle und gleichzeitig lokale Besonderheiten berücksichtigen könne. Dabei ist die Nutzung verschiedenster mobiler Kanäle und Formate möglich. Um zusätzliche Werbekunden und Informationsanbieter zu integrieren, arbeitet die Telekom ab sofort global mit dem Wiener Mobile-Advertising-Spezialisten Out There Media zusammen. Ziel sei es, in jedem Telekom-Markt einer der führenden Anbieter für mobile Werbung zu werden.

„Wichtig wird bei zukünftigen Formaten die Zustimmung der Kunden sein. Wir wollen Mobile-Advertising-Lösungen bieten, die aus Sicht des Kunden interessante Inhalte mit konkretem Nutzen liefern und keinen Werbemüll“, so Edward R. Kozel, Vorstand Technologie und Innovation der Deutschen Telekom. „Daher setzt die Telekom auf freiwillige Zustimmung und auf Informationen, die auf die individuellen Interessen des Kunden zugeschnittenen sind. Der Kunde soll die vollständige Kontrolle darüber behalten, ob und welche Werbung er erhält.“

Mittelfristig plant die Telekom integrierte Kampagnenmodule über alle Bildschirme hinweg, also Online, Mobile, Tablets und IPTV bis hin zu Digitaler Außenwerbung. Die Kunden sollen so einheitliche Botschaften und die Informationsanbieter weitere Einnahmequellen erhalten.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.