GfK-Studie

Einzelhandel wird wachsen

Positive Aussichten für den Handel: Laut Berechnungen von GfK GeoMarketing wird der Einzelhandelsumsatz in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent steigen. Damit würde er ein Volumen von 406 Milliarden Euro erreichen. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass der Handel in Ladenbau und Marketing investieren wird.

- Allerdings warnt die GfK vor zuviel Euphorie: „Verteuern sich die Preise in diesem Jahr jedoch relativ stark, kann dies der Kauflaune und damit den Umsätzen im Einzelhandel einen Dämpfer verpassen.“ von Stefanie Schömann-Finck

GfK-Studie: Einzelhandelsumsätze nach Städten und Kreisen

Für die Studie wurden die regionalen Einzelhandelsumsätze für alle Städte und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern berechnet. Absolut gesehen weisen einwohnerstarke Städte hohe Umsätze auf. Bezogen auf die Anzahl der Einwohner verzeichnen folgende Stadtkreise weit überdurchschnittliche Umsätze: Im Metropolen-Vergleich nach Umsatz je Einwohner liegt München ganz vorne, gefolgt von Düsseldorf, Nürnberg, Stuttgart und Köln.

Allerdings liegen im Vergleich der relativen Umsätze nach Städtegrößenklassen vor allem Mittelstädte ganz vorn. Dem Einzelhandel dieser Stadtkreise gelingt es, so die GfK, im Verhältnis noch deutlich mehr Kaufkraft anzuziehen als die Metropolen. Die Top 5 Mittelstädte sind die bayerischen Städte Straubing, Weiden, Passau, Schweinfurt und Rosenheim. Sie erzielen Pro-Kopf-Umsätze, die das Doppelte des Bundesdurchschnitts betragen.

Grund sei die Versorgungsfunktion des oft ländlichen Umfelds. „An vielen Standorten fruchten aber auch die Bemühungen der Stadtentwicklung, durch eine attraktive Einzelhandelslandschaft den Abfluss von Kaufkraft in die Großstädte einzudämmen“, bilanziert die Studie.

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