ZAW

Große Krise wird ausbleiben

Finanz- und Schuldenkrisen, die Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit und schließlich die Turbulenzen an den Aktienmärten am gestrigen Montag – nach 2008 droht nun eine ähnliche Wirtschaftskrise, die sich auch negativ auf die Werbeindustrie auswirken könnte. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) allerdings findet beruhigende Worte: So schlimm wie 2008 werde es nicht kommen.

- Allerdings beurteilt ZAW-Sprecher Volker Nickel gegenüber der W&V Online die Situation weniger optimistisch als noch vor einigen Monaten. von Stefanie Schömann-Finck

Volker Nickel, ZAW-Sprecher

Die alljährliche Frühjahrsprognose des ZAW ging von einem Wachstum der Werbeinvestitionen in 2011 um 2,4 Prozent aus. „Nach heutigem Stand würde ich für dieses Jahr eher von einem mageren Plus zwischen null und einem Prozent ausgehen“, korrigiert Nickel nun diese Zahlen und schließt auch einen Rückgang der Investitionen nicht aus.

Die letzte schlimme Krise 2008/2009 führte zu einem Einbruch der Werbeinvestitionen um sechs Prozent.  Dass es allerdings derart schlimm kommen könnte, schließt Nickel aus. Er begründet das mit einer veränderten Handlungsweise der politischen Entcheidungsträger, die heute besser und auch schneller reagieren als noch nach der Lehmann-Pleite 2008.

 

 

 

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