Fehler bei POS-Installationen lassen sich leicht vermeiden

Digital Signage und Digital out of Home kommen zunehmend in der Agenturwelt an. Doch das neue Medium stellt Agenturen, Kunden und Händler vor Herausforderungen und meist scheitert die Umsetzung schon an den einfachsten Dingen. Im Interview mit der W&V Online erzählt Karl Schwitzke, Geschäftsführender Gesellschafter des Düsseldorfer Designbüros Schwitzke & Partner, über die Chancen und vermeidbaren Fehlern.

- Zu Schwitzkes Kunden gehören unter anderem Esprit, Adidas, Deutsche Bank, Lufthansa, Douglas, die Fanwelt von Werder Bremen und Conrad Electronic. von Stefanie Schömann-Finck

Digital Signage im Ladenbau

Digital Signage im Ladenbau

Schwitzke weiß, dass sich durch die Installation von Digital Signage der Ladenbau verändert und dass es wichtig ist, darauf zu reagieren. „Plötzlich kann und muss ein dynamisches Medium in die Store-Gestaltung integriert werden. Das komplette Store Design und die Logistik für Planer, aber auch für die Retailer wird vielfach komplexer. Beispielsweise muss aber mindestens mit dem Lichtlayout reagiert werden“, sagt er im Interview.

Wichtig sei vor allem, dass Digital Signage nicht gegen das ursprüngliche Gestaltungskonzept arbeite, sondern unterstützend wirke. Es müsse einen Mehrwert für den Kunden bieten und die Marke nach wie vor authentisch kommunizieren.

Größte Herausforderung sei es aber nach wie vor, die Inhalte zu generieren, die die Marke voranbringen und eine Kundenbeziehung herstellen. „Im Zweifel muss der Retailer bereit sein, die Vertriebswege (Multichannel) zu verschmelzen, d.h. seine Firma umzustrukturieren und die Logistik umzustellen. Die Digitalisierung ist eine große Herausforderung für alle im Retail Beteiligten.“

Gerade bei den Inhalten lauert schon einer der größten Fehler, wurde doch die Technik oft eingeführt, ohne über die Inhalte nachzudenken. „Dabei darf man sich auf keinen Fall nur mit den reinen Anschaffungskosten auseinandersetzen und sollte direkt ein Budget für die Inhaltsbeschaffung über die nächsten Jahre einplanen. Dabei ist die Halbwertszeit von Technik und Sehgewohnheiten ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Am Ende muss ich mir aber einfach die Frage stellen, ob die Technik zur Markenstory und Zielgruppe passt.“


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