Smartphones

2012 mehr Verkäufe als Mobiltelefone

- Eine Anbindung von DooH-Netzwerken an mobile Kanäle wird immer wichtiger. Hierzulande werden erstmals mehr Smartphones als einfache Handys verkauft werden, zeigt eine BITKOM-Studie. von Thomas Kletschke

Prognose der Smartphone-Verkäufe in Deutschland (Grafik: BITKOM)

Prognose der Smartphone-Verkäufe in Deutschland (Grafik: BITKOM)

In Deutschland werden im Jahr 2012 erstmals mehr Smartphones als herkömmliche Handys verkauft. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Investitionen in Plakat-Apps und Augmented-Technologien von den Betreibern von Digital out of Home-Angeboten gut angelegt sind. Der Hightech-Verband BITKOM gibt auf Basis aktueller Daten des internationalen Marktforschungsinstituts EITO an, dass der Absatz von Smartphones in Deutschland im laufenden Jahr um 35 Prozent auf 15,9 Millionen Stück ansteigen wird.

Der Umsatz legt der Prognose zufolge um 23 Prozent auf 5 Milliarden Euro zu. Insgesamt werden 28,9 Millionen Handys im Jahr 2012 abgesetzt (plus 5,5 Prozent). Damit machen Smartphones 55 Prozent aller in Deutschland verkauften Handys aus und erzielen sogar 76 Prozent des Umsatzes mit Mobiltelefonen.

Der Erfolg hochwertiger Multimedia-Handys sorgt für einen kräftigen Schub der mobilen Internetnutzung. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt im Jahr 2012 voraussichtlich um 10 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro. Zusätzliche Impulse geben Tablet Computer, die sich als neue Geräteklasse etabliert haben.

Nach der BITKOM-Prognose steigt der Tablet-Absatz im Jahr 2012 um 29 Prozent auf 2,9 Millionen Geräte. Der Umsatz legt um 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. Die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet Computern sorge für einen enormen Anstieg der in Mobilfunknetzen übertragenen Datenmengen. Nach Berechnungen des BITKOM wurden im Jahr 2011 erstmals mehr als 100 Millionen Gigabyte Daten in den deutschen Mobilfunknetzen übertragen. Das Datenvolumen stieg um 65 Prozent auf 108 Millionen Gigabyte. Im laufenden Jahr rechnet der Verband mit einem Anstieg auf 170 Millionen Gigabyte (plus 57 Prozent). (tk)

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