Projektoren

Christie-Installation in der Autostadt Wolfsburg

- Diskowski Marine Electronics hat in der Autostadt Christie-Projektoren für VWs Markenwelt installiert. Die DS+10K-M-Projektoren müssen im Dauerbetrieb des Kunden-Centers funktionieren. von Thomas Kletschke

Dauereinsatz: Christies Projektoren arbeiten in der Autostadt Wolfsburg (Foto: Christie)

Dauereinsatz: Christies Projektoren arbeiten in der Autostadt Wolfsburg (Foto: Christie)

Der Volksgwagen-Konzern hat in der Wolfsburger  Autostadt eine Markenerlebniswelt für seine Autos geschaffen, die über Restaurants, Shops und sieben große Markenpavillons verfügt, in denen sich VW, Audi, Seat Lamborghini und Co. präsentieren. Kürzlich gab es eine Erweiterung: Die 300 Quadratmeter große „socialsphere“ im Kundencenter der Autostadt. Sie besteht aus sieben interaktiven Stationen mit Titeln wie „Rundblicke“, „Schnappschüsse“, „Ratespiele“ oder „Wort-Wolken“. Gezeigt werden dort grafisch aufbereitete Seiten, auf denen man spielerisch mit neuen Medien umgehen kann.

Die Installation, die von der Diskowski Marine Electronics AG durchgeführt wurde, ist wie ein Polygon angeordnet und besteht aus sieben Projektionswänden mit jeweils quadratischen 4 x 4 Meter großen Bildflächen. Eingesetzt werden hierbei sieben  3-Chip DLP-Projektoren des Modells Christie DS+10K-M. Die Geräte mit einer Helligkeit von 10.500 ANSI Lumen und SXGA+ (1400 x 1050) Auflösung sind an 364 Tagen über 12 Stunden am Tag im Einsatz und erreichen im Jahr eine Betriebsstundenzahl von ca. 4500h.

Eingebaut wurden die Projektoren in eine eigens konstruierte Wandhalterung über den Zuschauern mit einem Projektionsabstand von rund 6,60 Metern. Um von dieser Höhe aus das gewünschte Bildformat von 1050 x 1050 Pixel pro Leinwand zu erzielen, wurde das Bild extrem geshiftet. Um das exakt quadratische Bildformat zu erzielen, wurde zudem auf das in der M-Serie integrierte Christie Twist zurückgegriffen, das das Warpen des Bildes vereinfachte.

Zur Befestigung der Projektoren wurden die Christi- eigenen Flugrahmen verwendet, was die Konfiguration vereinfachte. So konnte beim Einbau Zeit gespart werden, denn die Projektoren ließen sich in allen Achsen entsprechend ausrichten. Der Einbau der Anlage mit durchschnittlich drei Mitarbeitern samt der Steuerungs- und Audiotechnik waren im Schnitt dauerte zwei Monate.

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