JCDecaux

Interesse an österreichischem Außenwerber Ankünder

- Der französische Außenwerbekonzern JCDecaux könnte bald mittelbar sein Portfolio in Österreich, Slowenien und Kroatien stärken. Wie JCDecaux jetzt bekanntgab, plant die österreichische Gewista eine Beteiligung unter knapp einem Viertel an dem Unternehmen Ankünder aus Graz – JCDecaux ist mehrheitlich an der Gewista beteiligt. von Thomas Kletschke

Kauf-Objekt in der Steiermark: Ankünder-Video Wall am Jakominiplatz in Graz (Foto Ankünder)

Kauf-Objekt in der Steiermark: Ankünder-Video Wall am Jakominiplatz in Graz (Foto Ankünder)

Seit mehr als 80 Jahren ist Ankünder als Außenwerber aktiv. Das 1924 in Graz gegründete Unternehmen befindet sich seit 1985 im Besitz der Grazer Stadtwerke und hat über 20 Jahre Erfahrung in den Nachbarländern. Ankünders Tochtergesellschaften EUROPLAKAT sind seitdem in Kroatien und Slowenien aktiv und dort nach Unternehmensangaben jeweils Marktführer unter anderem bei City Light Postern. Auch im Kosovo ist ddie Firma aus der Steiermark aktiv.

Jetzt hat die JCDecaux-Beteiligung Gewista Interesse an dem Außenwerber bekundet. Laut JCDecaux plant die Gewista, 24.9% der Ankünder-Anteile zu übernehmen. Neben Plakaten und CLPs hat Ankünder auch Infoscreens im Portfolio und verfügt über Video Walls in Graz. Die Übernahme des knapp unter einem Viertel großen Anteils an dem Unternehmen aus der Steiermark muss noch kartellrechtlich geprüft werden.

Auch beim andere traditionellen Außenwerber Österreichs – der Epamedia – stehen Veränderungen auf der Agenda. (Artikel horizont.at) Seit Frühjahr sucht der Hauptgesllschafter Raiffeisenbank nach einem Käufer. Analog zu den Banken sind auch die Außenwerber traditionell stark in Osteuropa engagiert. Werbemärkte die sich zur Zeit spürbar negativ entwickeln. S

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