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Schuld war der Minister – LED Kreisverkehr in Nagold

- Vater Staat griff mit einer formalen Vorgabe ein – heraus kam dabei eine kreative LED-Installation am Stammsitz der Firma euroLighting. Die Installation macht was her – und die laufenden Kosten für den Mittelständler lassen selbst eiskalte Controllerherzen höher schlagen. von Thomas Kletschke

Verkehrssicher und schön - LED-Kreisel in der Provinz (Foto: euroLighting)

Verkehrssicher und schön – LED-Kreisel in der Provinz (Foto: euroLighting)

Manchmal haben Vorschriften nicht nur Sinn, sondern sorgen auch für ästhetischen Gewinn. LED-Beleuchtungsspezialist euroLighting illuminiert jetzt die Verkehrsinsel neben dem Firmensitz im Nagolder Stadtteil Isenhausen. Im Teamwork mit einem Gartenexperten kreierte der die Firma ein natürliches Kreiselkunstwerk für die Verkehrsinsel. Grund war keine kreative Ursprungsidee, sondern eine Vorgabe der Politik: Ein Erlass des baden-württembergischen Landesverkehrsministeriums, der zukünftig  keine „starren“ und dadurch gefährlichen Hindernisse wie steinerne oder spitze Monumente in Mitten von Kreisverkehren mehr erlaubt.

Die Nagolder Firma machte aus der Not eine Tugend und setzt jetzt ein kreisrundes Sofa aus natürlichem und nachgiebigem Weidengeflecht vom Boden aus mit LED-Strahlern in Szene. 15 sparsame LED-Strahler à 10 Watt tauchen das Sitzmöbel am Abend in ein warmes Licht. Nicht nur Energie wird in kleinen Dosen eingesetzt – auch der Geldbeutel des Unternehmens wird schonend belastet: Es entstehen dabei lediglich Stromkosten in Höhe von rund 50€/ Jahr.

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